Fragen und Antworten zur neuen EU-Förderperiode ab 2014

Die neue EU-Förderperiode 2014-2020 hat begonnen – emcra gibt Ihnen an dieser Stelle Antworten auf häufig gestellte Fragen 

Es wird ab 2014 wichtige Veränderungen in der Förderlandschaft geben, dennoch gilt: das System der EU-Förderung wird nicht neu Erfunden, einige altbekannte Förderprogramme bleiben erhalten – wenn auch unter neuen Namen oder mit veränderten Schwerpunkten. Unser Dossier gibt Ihnen Auskunft über wichtige Fragen zur neuen EU-Förderperiode:

Was ist unter der EU-Förderperiode 2014-2020 zu verstehen?

Grundlage für die EU-Förderprogramme ist der mehrjährige Finanzrahmen (MFR) der Europäischen Kommission. Er legt fest, wie viel Geld in den nächsten sieben Jahren in welchen Politikbereich fließt. Im Zuge dieser Festlegung werden politische Handlungsschwerpunkte definiert, für deren Erreichen Förderprogramme aufgelegt werden. Die Laufzeit der Förderprogramme ist meist an die des MFR gekoppelt. Somit ergeben sich verschiedene EU-Förderperioden mit verschiedenen Förderprogrammen. Die vorherige Förderperiode begann 2007 und ging bis Ende 2013. Die aktuelle EU-Förderperiode läuft von 2014 bis 2020. Der neue Finanzrahmen wird bei rund 960 Mrd. Euro liegen. Darauf einigten sich Vertreter von EU-Kommission, Rat und Europäischen Parlament Ende Juni 2013.

Was ändert sich mit der neuen EU-Förderperiode ab 2014?

Vieles wird beim Alten bleiben, aber es wird auch diverse Neuerungen geben. Förderprogramme werden umbenannt und/oder zusammengelegt und neue Förderbereiche kommen hinzu. Das neue Forschungsrahmenprogramm wird z.B. „Horizont 2020“ heißen. Ebenso wurden mit „Erasmus+“ (der Arbeitstitel war „Erasmus für alle“) die vormaligen EU-Programme in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport auf europäischer Ebene vereint. Hinzu kommen neue Schwerpunkte in den Strukturfonds (ESF, EFRE) und eine starke Orientierung an den Zielen der Europa 2020-Strategie.

Ist mein erlerntes EU-Fördermittelwissen auch ab 2014 noch brauchbar?

Ja, denn die zugrunde liegende Systematik der EU-Förderlandschaft ändert sich nicht. Die Neuerungen rund um Förderbereiche und Förderprogramme lassen sich bei grundlegendem Verständnis der EU-Förderung ohne weiteres erarbeiten. In den Bildungsangeboten von emcra (Seminare, Weiterbildungen, Workshops) steht neben spezifischem Programmwissen deshalb immer zuerst das Vermitteln der Systematik der EU-Förderung im Mittelpunkt. Somit ist das bei emcra erlernte Fachwissen ohne Probleme auf die neue Förderperiode zu übertragen und anwendbar. Das zeigt auch die Erfahrung mit den Jahrgängen der Qualifizierung zum EU-Fundraiser, die emcra seit 2005 im Umfeld des letzten Übergangs zu einer neuen Förderperiode ausgebildet hat. Denn: Für einen erfolgreichen EU-Förderantrag gelten auch in einer neuen EU-Förderperiode die bekannten Anforderungen, die mit dem erlernten EU-Fundraiser-Wissen problemlos zu meistern sind.

Was ändert sich für laufende Projekte durch die neue EU-Förderperiode?

Nichts. Es gelten weiterhin die Regeln, Vorschriften und Pflichten der Förderperiode bzw. des Förderprogramms, in dem Ihr Projekt bewilligt wurde. Veränderungen durch die neue EU-Förderperiode 2014-2020 haben keine Auswirkungen auf laufende Projekte. Selbst dann nicht, wenn die bewilligte Projektlaufzeit über 2013 hinausgeht.

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