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		<title>emcra</title>
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		<description>emcra: Europäische Fördermittel</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 08 Apr 2026 17:10:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Fördermittel langfristig einplanen – EU-Förderperioden strategisch nutzen</title>
			<link>https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/foerdermittel-langfristig-einplanen-eu-foerderperioden-strategisch-nutzen/?cHash=ef0bedf2bfd2e18ad4ca0a9a5d5efdce</link>
			<description>Es gibt eine gute Faustregel f&uuml;r alle Organisationen, die sich &uuml;berwiegend mit Hilfe von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Es gibt eine gute Faustregel f&uuml;r alle Organisationen, die sich &uuml;berwiegend mit Hilfe von F&ouml;rdermitteln und Fundraising finanzieren: Wer langfristig &uuml;berleben m&ouml;chte, sollte sich niemals nur auf einen F&ouml;rder- bzw. Fundraisingbereich oder sogar nur auf ein F&ouml;rderprogramm verlassen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Darum ist z. B. Vorsicht geboten, wenn Sie sich klassisch betriebswirtschaftlich ausgebildete Unternehmensberater:innen ins Haus holen, weil u. a. Ihr F&ouml;rdermittel- und Fundraisingumfeld gegenw&auml;rtig schwieriger geworden ist. Nicht selten geht die Beratung in die folgende Richtung: Fokussieren Sie sich auf die Bereiche, die Sie am besten k&ouml;nnen und nutzen Sie die F&ouml;rderung, die die Arbeit in Ihrem Hauptt&auml;tigkeitsfeld m&ouml;glichst optimal unterst&uuml;tzt. Kurzfristig kann das sogar ganz gut funktionieren, aber mittel- und langfristig (wenn die Berater:innen schon lange weitergezogen sind) ist dieser Rat ein recht sicherer Weg in den Untergang.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der etwas schwierigere und aufw&auml;ndigere Weg hilft dagegen, Durststrecken zu &uuml;berstehen und Zeiten mit r&uuml;ckl&auml;ufigen Einnahmen zu meistern. F&uuml;r viele Organisationen geh&ouml;rt darum mittlerweile eine gut ausgestattete EU-F&ouml;rders&auml;ule zu einem ausgewogenen Finanzierungsmix dazu. Das aus gutem Grund. EU-F&ouml;rderungen flie&szlig;en seit Jahrzehnten verl&auml;sslicher als nationale Mittel und sie sind &uuml;ber mehrere Jahre hinweg einsetzbar. In nationalen F&ouml;rderlandschaften sorgen vergleichsweise kurze Wahlzyklen und einj&auml;hrige Haushaltsperioden f&uuml;r Unsicherheit: Ein Regierungswechsel kann selbst zugesagte Mittel ins Wanken bringen, und kurzfristig bewilligte Gelder m&uuml;ssen oft hastig noch vor Jahresende ausgegeben werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei der EU ist das anders: Siebenj&auml;hrige Haushaltsperioden geben deutlich mehr Planungssicherheit. Darum ist es sinnvoll, jetzt die richtigen Weichen f&uuml;r die kommenden EU-F&ouml;rderperiode von 2028 bis 2034 zu stellen und gleichzeitig noch bis Ende des Jahres 2027 von den umfangreichen Mitteln, die Br&uuml;ssel noch in der aktuellen F&ouml;rderperioden zur Verf&uuml;gung stellt, zu profitieren. Wir bei emcra haben vor ca. vier Wochen z. B. einen EU-F&ouml;rderantrag eingereicht. Sollten wir eine F&ouml;rderzusage bekommen, dann wird die Finanzierung f&uuml;r dieses Projekt zu 100 % aus dem EU-F&ouml;rderbudget der laufenden EU-Finanzperiode bestritten, obwohl die dreij&auml;hrige Projektlaufzeit mit einem geplanten Projektende im August 2029 weit in die neue F&ouml;rderperiode hineinreicht (mehr dazu unten bei #emcra).&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Fazit: Wer langfristig neben nationaler F&ouml;rderung auch auf EU-Mittel setzt, handelt nachhaltig und im Sinne der eigenen Organisation verantwortungsbewusst.&nbsp;</span></p>
<p><a href="https://www.emcra.eu/eu-foerdertipp/eu-foerdertipp/article/-fae2a6fc9a/?cHash=11a6f6c5e2c53862a158f021fc16087f" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">An dieser Stelle</span></a><span style="font-weight: 400;"> haben wir bereits vor einigen Monaten &uuml;ber die Vorschl&auml;ge der EU-Kommission f&uuml;r die Finanzperiode ab 2028 berichtet. Heute setzen wir unsere F&ouml;rdertippserie zur kommenden EU-F&ouml;rderperiode fort. EU-Einsteiger:innen finden </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/auf-nach-europa/finanzierung/eu-foerderung-verstehen-die-drei-bereiche-der-eu-foerderung-die-sie-kennen-sollten/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> eine erste Orientierung zu den drei zentralen EU-F&ouml;rdermittelbereichen. Diese Basiskenntnisse zu den wichtigsten EU-F&ouml;rderbereichen sind wichtig, um die bestehenden und zuk&uuml;nftigen Chancen, die Europa bietet, besser einordnen zu k&ouml;nnen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Unser Tipp:</strong>&nbsp;Bis zum geplanten Start der neuen EU-F&ouml;rderperiode 2028 - 2034 vergehen noch etwa 21 Monate. Zeit genug, sich angemessen vorzubereiten und sich ein erstes Bild &uuml;ber die Chancen zu machen, die die EU Ihrer Organisation aktuell und in der Zukunft zu bieten hat.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Verhandlungen laufen &hellip;</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Vorbereitungen f&uuml;r die kommende EU‑F&ouml;rderperiode laufen bereits seit 2023. Auf dieser Grundlage hat die EU‑Kommission im Sommer 2025 (</span><a href="https://www.emcra.eu/eu-foerdertipp/eu-foerdertipp/article/-fae2a6fc9a/?cHash=11a6f6c5e2c53862a158f021fc16087f" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">siehe emcra F&ouml;rdertipp vom 23. Juli 2025</span></a><span style="font-weight: 400;">) ihre Vorschl&auml;ge inkl. der m&ouml;glichen Budgets f&uuml;r den Finanzrahmen 2028&ndash;2034 vorgelegt. Diese umfassen alle gro&szlig;en F&ouml;rderbereiche &ndash; von den &ldquo;Br&uuml;sseler Aktionsprogrammen&rdquo; (z. B. Erasmus+, Horizon Europe etc.) &uuml;ber die regionale Entwicklung (z. B. ESF+) bis hin zur EU-Au&szlig;enhilfe. In jedem Bereich werden diverse Gesetzesvorschl&auml;ge bzw. -pakete separat verhandelt, wobei meist unterschiedliche Interessen der ma&szlig;geblichen Akteure (Mitgliedstaaten, EU-Kommission, Europ&auml;isches Parlament) in Einklang gebracht werden m&uuml;ssen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der regul&auml;re Abstimmungsprozess zwischen den Institutionen in Br&uuml;ssel und den Regierungen der EU-Mitgliedstaaten wird stark beeinflusst von dem politischen und wirtschaftlichen Umfeld, in dem verhandelt wird. Vor sieben Jahren bei den Verhandlungen des aktuellen EU-Finanzrahmens war die EU-Welt gepr&auml;gt von zwei Themen: Klima und Digitalisierung. Beides ist weiter relevant, aber die Themenkomplexe Sicherheit / Verteidigung und Wirtschaft / Wettbewerbsf&auml;higkeit pr&auml;gen den aktuellen Verhandlungsprozess sehr viel st&auml;rker als zuvor. Die unsichere Weltlage zwingt die EU, im Rahmen ihrer M&ouml;glichkeiten neue Priorit&auml;ten zu setzen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Orban, Le Pen &hellip;</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Verhandlungsprozess wird u. a. davon beeinflusst, welche Regierungen in den EU-Mitgliedstaaten an die Macht kommen bzw. an der Macht bleiben. Zwei Wahltermine sind von besonderem Interesse: Erstens, die Wahl in Ungarn am kommenden Wochenende (12. April 2026), in der es darum geht, inwieweit die Regierung Orban auch in Zukunft die M&ouml;glichkeit hat, die EU-Verhandlungsprozesse u. a. mit ihrem Veto zu beeinflussen. Sollte Orban die Macht verlieren, dann k&ouml;nnte sich ein &rdquo;Verhandlungsfenster&rdquo; &ouml;ffnen, das bis zum zweiten Wahltermin, der Pr&auml;sidentschaftswahl in Frankreich im Fr&uuml;hjahr 2027, reicht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine sichere Prognose zum Verhandlungsverlauf &uuml;ber das zuk&uuml;nftige EU-Budget ist nicht m&ouml;glich. Wir stellen an dieser Stelle den &ldquo;normalen&rdquo; Verlauf einer m&ouml;glichen alternativen Variante gegen&uuml;ber, um zu zeigen, worauf sich EU-F&ouml;rdermittelexpert:innen aktuell einstellen sollten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">1. &ldquo;Normaler&rdquo; Verlauf: Bei diesem Szenario kommt es i. d. R. erst sehr sp&auml;t, voraussichtlich im Dezember 2027, zu einer finalen Einigung &uuml;ber die noch strittigen EU-Budgetfragen. Im Rahmen eines Sondergipfels der Regierungen der 27 Mitgliedstaaten werden dann letzte strittige Punkte sowie die H&ouml;he des Gesamtbudgets f&uuml;r die Jahre 2028 bis 2034 final verhandelt, so dass m&ouml;glichst alle Beteiligten mit positiven Nachrichten vor die Presse treten k&ouml;nnen. Zuvor wurden bereits die meisten Teilbereiche des EU-Budgets abschlie&szlig;end vereinbart, ca. 90 bis 95 % des neuen EU-Budgets stehen also bereits fest. F&uuml;r die Staats- und Regierungschef:innen bleiben ein paar &ldquo;dicke Brocken&ldquo; &uuml;ber. Dieses skizzierte &ldquo;normale&rdquo; Szenario ist so oder so &auml;hnlich allen bisherigen EU-F&ouml;rderperioden in diesem Jahrtausend (2007-2013, 2014-2020, 2021-2027) vorausgegangen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">2. &ldquo;Fast forward&rdquo;-Alternative: Sollte Orban in Ungarn die Macht abgeben m&uuml;ssen, dann wird eine beschleunigte Verhandlungsl&ouml;sung m&ouml;glich. Damit k&ouml;nnte ein m&ouml;glicher Einfluss von Frau Le Pen bzw. des Rassemblement National (RN), der in Frankreich ggf. Macron an der Spitze des Staates beerben wird, auf die EU-Budgetverhandlungen verhindert werden. Die EU k&ouml;nnte so in vergleichsweise ruhigerem finanziellen Fahrwasser in die neue EU-F&ouml;rderperiode ab 2028 starten, ohne dass einer konservativ-national-populistischen neuen Regierung in Frankreich die Chance gegeben wird, den Verhandlungsprozesse im zweiten Halbjahr 2027 zu behindern. Das "fast-forward"-Szenario setzt jedoch gro&szlig;en politischen Willen und Kompromissbereitschaft bei allen Beteiligten voraus. Mehr als eine 50/50-Chance, dass diese Realit&auml;t eintritt, ist unwahrscheinlich, zumal das Zeitfenster von maximal einem Jahr kurz f&uuml;r die komplexen Verhandlungsthemen ist.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gut zu wissen: Selbst wenn das aus Sicht vieler Beobachter:innen negativstes Szenario eintritt (Orban regiert weiter; Rassemblement National stellt den / die n&auml;chste Pr&auml;sident:in und die Verhandlungen k&ouml;nnen nicht bis Dezember 2027 abgeschlossen werden) geht die EU-F&ouml;rderwelt nicht unter. Die EU wird dann mit den Haushaltsobergrenzen des Jahres 2027 auch im Jahr 2028 weiterarbeiten. Insbesondere in den F&ouml;rderbereichen &ldquo;Br&uuml;sseler Aktionsprogramme" (CERV, Erasmus+, Horizon Europe etc.) und &ldquo;EU-Au&szlig;enhilfeinstrumente&rdquo; kann auch bei diesen Rahmenbedingungen weiter gef&ouml;rdert werden. Die nationalen EU-F&ouml;rderfonds (ESF+ etc.) ben&ouml;tigen i. d. R. sowieso etwas &ldquo;Anlauf&rdquo; zu Beginn einer neuen EU-F&ouml;rderperiode, so dass es in 2028 nicht zu besonders sp&uuml;rbaren Komplikationen in der F&ouml;rderpraxis kommen muss.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Streitpunkt &ldquo;nationale F&ouml;rderfonds&rdquo;</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Den gr&ouml;&szlig;ten politischen Streit, der meist auch erst in letzter Minute von den Staats- und Regierungschef:innen aus dem Weg ger&auml;umt wird (siehe oben das &ldquo;normale&rdquo; Verhandlungsszenario), gibt es traditionell im Bereich der &ldquo;nationalen F&ouml;rderfonds&rdquo;. Um die Verteilung dieser Mittel wird besonders hart gerungen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diesmal beherrscht jedoch ein weiterer Aspekt die Diskussion. Die EU-Kommission hat in ihren &Uuml;berlegungen zur F&ouml;rderperiode 2028&ndash;2034 vorgeschlagen, dass sie die Zahl der koh&auml;sionspolitischen Fonds und Programme drastisch verringern m&ouml;chte. Das Ziel ist - aus Sicht der Kommission - ein deutlich einfacheres F&ouml;rdermittel-System mit weniger administrativen Ebenen, weniger &Uuml;berschneidungen und unkomplizierteren Berichtspflichten. Motto: Weniger Fonds &ndash; klarere Regeln &ndash; schnellere Umsetzung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Fokus liegt dabei nicht so sehr auf den F&ouml;rderinhalten, f&uuml;r die aktuell z. B. der ESF+ oder der Koh&auml;sionsfonds stehen, sondern vor allem auf der Verringerung der Anzahl der nationalen und regionalen Programme, die die Mitgliedstaaten aufsetzen. Heute gibt es EU‑weit f&uuml;r die 27 Mitgliedstaaten mehrere hundert Programme; die Kommission m&ouml;chte diese Zahl massiv senken. Die Folge f&uuml;r die deutschen Bundesl&auml;nder w&auml;re, dass nicht jedes Bundesland weiterhin weitestgehend eigenst&auml;ndig mit Br&uuml;ssel z. B. die Verwendung der &ldquo;eigenen&rdquo; ESF+ Mittel verhandeln k&ouml;nnte. Aus den f&ouml;deral gepr&auml;gten EU-Mitgliedstaaten kommt darum auch der gr&ouml;&szlig;e Widerstand gegen den Vorschlag der EU-Kommission.&nbsp;&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Kompromiss bzw. ein realistisches Ergebnis liegt in der Mitte. Also eine &bdquo;abgeschw&auml;chte Version&ldquo; des Kommissionsvorschlags mit weniger Programmen, st&auml;rker geb&uuml;ndelten Themenbereichen, jedoch kein v&ouml;lliger Kahlschlag der bestehenden Programmstruktur. Es kann gut sein, dass wichtige Fonds unter einer gemeinsamen &Uuml;berschrift weiter zusammengefasst werden und dabei trotzdem ein gro&szlig;er Teil der bestehenden Programmstruktur, wie wir sie bisher kennen, "&uuml;berlebt".</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der richtige F&ouml;rdermix f&uuml;r Ihre Organisation</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Noch einmal zum Ausgangspunkt dieses F&ouml;rdertipps. Wir beobachten, dass die Organisationen, die langfristig &uuml;berleben, sich i. d. R. auf unterschiedliche F&ouml;rder- und Fundraisingbereiche konzentrieren. Mindestens zwei &ouml;ffentliche F&ouml;rderebenen sollten es sein (EU, Bund, L&auml;nder, Kommunen). Und auch im klassischen Fundraising sind differenzierte Geber:innenstrukturen nachhaltiger, also z. B. die Kombination aus Stiftungsprojekten und Gro&szlig;spender:innen-Fundraising. Wenn Ihre Organisation es schafft, parallel dazu einen stabilen wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbereich aufzubauen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihr Finanzierungsmix auch in Krisenzeiten robust genug ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie kommt die EU hier ins Spiel? F&uuml;r alle Organisationen, die sich aktuell zu stark auf nur eine oder zwei nationale F&ouml;rders&auml;ulen verlassen, bietet die EU eine sinnvolle Beimischung f&uuml;r den zuk&uuml;nftigen F&ouml;rdermittelmix. Dabei k&ouml;nnen sie gerne &ldquo;klein&rdquo; anfangen. Beteiligen Sie sich z. B. zuerst einmal als Projektpartner an einem internationalen EU-Konsortium. Das Risiko und der Aufwand bei der Antragstellung sind vergleichsweise gering, der Nutzen kann dagegen betr&auml;chtlich sein.&nbsp;&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wichtig: Warten Sie mit Ihrem EU-Engagement nicht bis zum Start der neuen F&ouml;rderperiode. In diesem und im kommenden Jahr stehen noch betr&auml;chtliche EU-Mittel zur Verf&uuml;gung (emcra hat auch gerade erst wieder einen Antrag als Leadpartner eingereicht). Hinzu kommen Restgelder, die es ggf. im Bereich ESF+ etc. geben k&ouml;nnte. Nicht selten werden in den letzten beiden Jahren einer auslaufenden F&ouml;rderperiode neue Programminhalte, die f&uuml;r die Jahre 2028ff. vorgesehen sind, mit Hilfe von Pilot-Ausschreibungen getestet. Ihre Organisation k&ouml;nnte hier von Beginn an dabei sein.<br /><br /><span style="font-weight: 400;">Und selbst wenn es in den kommenden Monaten in einigen F&ouml;rderbereichen, v. a. national, etwas ruhiger werden wird, so k&ouml;nnen Sie doch weiter direkt von EU-gef&ouml;rderten Projekten profitieren. Unser aktuelles ESF+ Projekt </span><a href="https://www.emcra.eu/projekte/zgo-der-zukunft/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Die inklusive Organisation der Zukunft</span></a><span style="font-weight: 400;">, das wir zusammen mit FAIR SHARE of Women Leaders umsetzen, bietet z. B. ein kostenfreies Facilitationtraining f&uuml;r Menschen, die die Open Space Grossgruppen-Moderation erlernen m&ouml;chten (27. bis 30. April 2026&nbsp; in Berlin). </span><a href="https://sites.google.com/view/openspace2026/startseite"><span style="font-weight: 400;">Hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> geht es zu weiteren Informationen und zur Anmeldung.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jetzt ist eine gute Zeit, um auf den EU-F&ouml;rdermittelzug aufzuspringen.&nbsp;<br />Wir werden bis zum Start der neuen EU-F&ouml;rderperiode weiter in unserem F&ouml;rdertipp &uuml;ber die aktuellen Entwicklungen berichten.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>#emcra_aktuelles_aus_unserer_EU-Antragsschmiede</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir haben uns mit einem spannenden europ&auml;ischen Konsortium in der laufenden F&ouml;rderperiode erneut um EU-F&ouml;rdermittel beworben (</span><a href="https://www.emcra.eu/projekte/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> findet Ihr einen &Uuml;berblick unserer fr&uuml;heren und aktuellen internationalen und nationalen EU-Projekte). Unser Antrag wurde Anfang M&auml;rz eingereicht. Ihr d&uuml;rft gerne die Daumen dr&uuml;cken :-).&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Inhaltlich m&ouml;chten wir in diesem Projekt einen spezifischen Organisationsansatz tiefer erforschen, methodisch weiterentwickeln und praxistauglich so f&uuml;r kleine und mittlere Organisationen und Unternehmen aufbereiten, sodass Eure Organisationsentwicklung (OE) in der Zukunft einfacher und kosteng&uuml;nstiger wird. Alle Projektergebnisse werden wir Euch daher auch kostenfrei zur Verf&uuml;gung stellen.<br /></span><strong><br /><span style="font-weight: 400;">Wir nutzen in dem geplanten Projekt u. a. die Ergebnisse unseres INCLUDE Projektes (INCLUDE = Inclusive Leadership in the Digital Age), einem </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-include/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">OE- bzw. Leadership-Ansatz, der mittlerweile auch als zertifizierte Weiterbildung bei emcra erlernt werden kann</span></a><span style="font-weight: 400;">. INCLUDE setzt auf geteilte Verantwortung und mehr Selbstorganisation. Ihr lernt, Euch selbst, Euer Team und Eure Organisation Schritt-f&uuml;r-Schritt weiterzuentwickeln. Wenn Ihr unverbindlich bei INCLUDE hineinschnuppern wollt, dann geht es </span><a href="https://irp.cdn-website.com/7acf8288/files/uploaded/INCLUDE_IO3_Handbuch_DE.pdf"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> zum kostenfreien INCLUDE Praxishandbuch.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><span style="font-weight: 400;">Haben Sie Interesse oder Fragen zu diesen Angeboten? Bitte kontaktieren Sie uns direkt (030/ 3180 1330) oder per E-Mail an info@emcra.eu. Wir informieren Sie auch gerne &uuml;ber die umfassenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten, um Ihre Teilnahme an unseren Weiterbildungen zu erm&ouml;glichen. Ihre Teilnahme kann bis zu 100 % gef&ouml;rdert werden. Die gef&ouml;rderte Teilnahme ist auch berufsbegleitend m&ouml;glich, wobei der Arbeitgeber zus&auml;tzlich zur Weiterbildungsf&ouml;rderung einen Lohnkostenzuschuss erhalten kann.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Fördertipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 17:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Wege der internationalen Förderung - Was Fundraiser:innen jetzt wissen sollten</title>
			<link>https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/neue-wege-der-internationalen-foerderung-was-fundraiserinnen-jetzt-wissen-sollten/?cHash=56f16ed8f02c267a5bee4bfd99523dc8</link>
			<description>F&ouml;rdermittel machen heute selten an Landesgrenzen halt. Immer h&auml;ufiger unterst&uuml;tzen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">F&ouml;rdermittel machen heute selten an Landesgrenzen halt. Immer h&auml;ufiger unterst&uuml;tzen internationale Partner Projekte in Deutschland &ndash; und umgekehrt. Dieses grenz&uuml;berschreitende Zusammenspiel wandelt sich derzeit sp&uuml;rbar: Neben klassischen Stiftungen treten neue Akteure auf, etwa Donor-Advised Funds, digitale Giving-Plattformen und globale Corporate-Giving-Programme. Dadurch flie&szlig;en Mittel oft schneller, flexibler und digitaler, w&auml;hrend langfristige Stiftungsmodelle in einigen Bereichen an Bedeutung verlieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">F&uuml;r Organisationen hei&szlig;t das: Die Vielfalt w&auml;chst, aber auch die Komplexit&auml;t. Neue Wege erm&ouml;glichen zus&auml;tzliche Kooperationen und innovative Projektformate, gleichzeitig werden Recherche, Ansprache und Reporting anspruchsvoller.</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">Dieser Wandel zeigt sich vor allem in der transnationalen F&ouml;rderung, aber auch in Deutschland k&ouml;nnen wir erste Anzeichen beobachten. So nimmt der Anteil gemeinn&uuml;tziger Stiftungsgr&uuml;ndungen ab, w&auml;hrend alternative Modelle zunehmen sowie Corporate Giving strukturell an Gewicht gewinnt. Vieles deutet darauf hin, dass sich diese Entwicklungen in Zukunft weiter verst&auml;rken werden. Daher ist es f&uuml;r Fundraiser:innen wichtig, sich jetzt schon strategisch gut vorzubereiten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In diesem F&ouml;rdertipp geben wir einen kompakten &Uuml;berblick &uuml;ber die aktuellen Entwicklungen &ndash; und zeigen, wie Sie diese Trends gezielt f&uuml;r Ihre Arbeit nutzen k&ouml;nnen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Unser Tipp:</strong>&nbsp;Behalten Sie die Entwicklung der transnationalen F&ouml;rderung gezielt im Blick. Sie erweitert ihre Handlungs- und F&ouml;rderspielr&auml;ume, erfordert aber eine angepasste Fundraisingstrategie.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Von Stiftungen zu Funds</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In den vergangenen Jahren zeigt sich ein klarer Trend: Verm&ouml;gende Einzelpersonen und Unternehmen gr&uuml;nden seltener klassische Stiftungen. Stattdessen setzen sie zunehmend auf Donor-Advised Funds (DAFs), digitale Service-Plattformen oder Corporate-Giving-Fonds im Ausland. Diese Modelle versprechen weniger Administration, mehr Flexibilit&auml;t und schnellere F&ouml;rderentscheidungen, also f&uuml;r die Gebenden ein attraktives Gesamtpaket.</span></p>
<p><em><span style="font-weight: 400;">Ein Beispiel: Ein Unternehmen m&ouml;chte sich f&uuml;r zwei Jahre im Bereich Gr&uuml;ndungsf&ouml;rderung engagieren, wei&szlig; aber noch nicht, ob das Thema langfristig Teil seiner Strategie bleiben wird. Eine klassische Stiftung w&auml;re daf&uuml;r ein gro&szlig;er, dauerhaft angelegter Schritt. Ein Donor-Advised Fund dagegen erm&ouml;glicht es, unkompliziert Mittel bereitzustellen, flexibel zu entscheiden und das Engagement bei Bedarf anzupassen.</span></em></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Unterschied liegt hier besonders in der Dynamik. W&auml;hrend klassische Stiftungen dauerhaft einem festen gemeinn&uuml;tzigen Zweck unterliegen und klaren Regeln unter staatlicher Kontrolle folgen, agieren Donor-Advised Funds oder direkte Unternehmensspenden deutlich flexibler, allerdings mit geringerer langfristiger Bindung und teilweise geringerer Transparenz.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Entwicklungen f&uuml;hren nicht unbedingt zu mehr oder weniger F&ouml;rdermitteln, aber zu neuen Wegen, wie diese Mittel vergeben werden. Wer DAFs und Plattformmodelle aufmerksam verfolgt und strategisch in seine Akquiseplanung integriert, findet weitere Optionen in der transnationalen Finanzierung.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Unternehmensf&ouml;rderung nimmt zu</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">W&auml;hrend klassische Stiftungsf&ouml;rderung in manchen Bereichen stagniert oder sich verengt, setzen gro&szlig;e Unternehmen zunehmend auf DAF-Strukturen, um ihr Corporate Giving global flexibel zu steuern &ndash; vor allem in den USA und Gro&szlig;britannien ist das bereits g&auml;ngige Praxis. In Deutschland sind DAFs bisher vor allem f&uuml;r verm&ouml;gende Privatpersonen relevant; erste Anbieter wie UBS oder Sinngeber bieten &uuml;ber Dachstiftungen entsprechende Modelle an.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">F&uuml;r Fundraiser:innen bedeutet das, dass sich zwar die potenziellen Finanzierungsquellen erweitern, gleichzeitig verschwinden viele T&ouml;pfe aus den bekannten Recherchesystemen. Es wird in Zukunft weniger mit Stiftungsvorst&auml;nden und daf&uuml;r h&auml;ufiger mit CSR-Abteilungen, Impact-Teams oder Plattform-Manager:innen zusammengearbeitet. Diese arbeiten oft themengetrieben und reagieren st&auml;rker auf aktuelle gesellschaftliche oder unternehmensinterne Priorit&auml;ten. F&ouml;rderthemen wie Klimaschutz, Diversit&auml;t, Mitarbeiterentwicklung oder Bildung sind h&auml;ufig vertreten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das kann positiv sein, etwa wenn Unternehmen mutige Pilotprojekte f&ouml;rdern, die klassische Stiftungen nicht unterst&uuml;tzen m&ouml;chten. Gleichzeitig besteht jedoch das Risiko, dass F&ouml;rderlinien schneller kippen und Priorit&auml;ten sich j&auml;hrlich ver&auml;ndern.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">F&uuml;r NGOs ergeben sich daraus vor allem neue Anforderungen:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">F&ouml;rderbeziehungen werden dynamischer, wodurch flexible Strukturen und anpassungsf&auml;hige Planungen an Bedeutung gewinnen;</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Nachweispflichten entwickeln sich weiter, und Wirkungsindikatoren werden zu einem zentralen Instrument, um Projekte &uuml;berzeugend darzustellen;</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Kommunikationsstrategien sollten gezielt auf die jeweiligen F&ouml;rderpartner abgestimmt werden &ndash; von zur&uuml;ckhaltender Begleitung bis hin zu sichtbarem Co-Branding.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Von Transparenz zu Wirkung: Was jetzt z&auml;hlt</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die wachsende Bedeutung von Fonds, Plattformen und Corporate Giving hat einen direkten Effekt auf Recherche- und Reportingprozesse im Fundraising. W&auml;hrend Stiftungen in vielen L&auml;ndern gesetzlich zur Ver&ouml;ffentlichung bestimmter Informationen verpflichtet sind, gelten f&uuml;r DAFs und Plattformstrukturen oft andere Rahmenbedingungen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das bedeutet f&uuml;r Fundraiser:innen, dass F&ouml;rdernde nicht immer eindeutig identifizierbar sind, dass Ansprechpartner:innen je nach Plattform oder Fonds wechseln und dass Informationen zu F&ouml;rderkriterien teilweise weniger formalisiert vorliegen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Daraus ergeben sich auch neue Wege f&uuml;r die F&ouml;rdermittelrecherche. Diese erfolgt nicht mehr ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Stiftungsverzeichnisse, sondern zunehmend &uuml;ber Plattform-Datenbanken wie </span><a href="https://benevity.com" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Benevity</span></a><span style="font-weight: 400;">, die globale Corporate-Giving-Programme und DAFs b&uuml;ndeln, &uuml;ber Impact-Netzwerke wie</span><a href="https://www.phineo.org" target="_blank"> <span style="font-weight: 400;">PHINEO</span></a><span style="font-weight: 400;">, die F&ouml;rdernde und gemeinn&uuml;tzige Organisationen strategisch zusammenbringen, &uuml;ber internationale Funding-Reports wie den </span><a href="https://www.maecenata.eu/2025/07/23/giving-in-germany-report-2025-deutschland-zaehlt-zu-den-schlusslichtern-beim-spenden-weltweit/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Giving in Germany Report</span></a><span style="font-weight: 400;"> der Maecenata-Stiftung sowie &uuml;ber thematische Impact-Pools wie die </span><a href="https://www.ukogf.org" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">UK Online Giving Foundation</span></a><span style="font-weight: 400;">, die Spenden von &uuml;ber 480 Unternehmen an Tausende Charities weltweit vermittelt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch im Reporting entstehen neue Anforderungen. Besonders im Unternehmensbereich legen viele F&ouml;rdergeber Wert auf quantifizierbare Wirkung, standardisierte Indikatoren und transparente Dokumentation. Wirkungsberichte und Wirkungsmodelle (</span><a href="https://sigu-plattform.de/wirkungstools/theory-of-change/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Theory-of-Change</span></a><span style="font-weight: 400;">) oder kurze digitale Updates sind nicht &uuml;berall verpflichtend, aber weitgehend Standard.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiterer Trend, der sich abzeichnet, ist die Erwartung einer flexiblen Kommunikationsweise. Manche Fonds bleiben bewusst im Hintergrund und w&uuml;nschen keine Sichtbarkeit, w&auml;hrend andere gro&szlig;en Wert auf Storytelling und &ouml;ffentliche Darstellung legen. H&auml;ufig steht dabei eine erhoffte Reputationswirkung im Vordergrund.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zusammenfassend l&auml;sst sich sagen, dass eine Fundraisingstrategie f&uuml;r transnationale F&ouml;rderung auf klaren internen Strukturen f&uuml;r Datenerhebung, Monitoring und Kommunikationsplanung basieren sollte. Wer diese Aspekte im Blick beh&auml;lt und agil handelt, kann unterschiedliche Anforderungen verschiedener Fonds parallel erf&uuml;llen und neue F&ouml;rderinstrumente gut in bestehende Systeme integrieren.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Strategisch mit neuen Instrumenten arbeiten</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die transnationale Finanzierung wird breiter und diverser, wodurch ein strukturiertes Vorgehen erforderlich ist. Um DAFs, internationale Unternehmensfonds und digitale Plattformen sinnvoll einzubinden, lohnt es sich, strategische Grunds&auml;tze zu definieren.</span></p>
<p><strong>Projektarten klug zuordnen</strong><strong><br /></strong><span style="font-weight: 400;">Kurzfristige, flexible F&ouml;rdermittel eignen sich gut f&uuml;r Pilotphasen, Experimente oder kleinere Innovationsvorhaben. Langfristig angelegte Programme profitieren meist von stabilen Partnern, auch wenn diese schwieriger auffindbar sind.</span></p>
<p><strong>Dann investieren, wenn Anforderungen klar sind</strong><strong><br /></strong><span style="font-weight: 400;">Viele neue F&ouml;rdergeber arbeiten mit Indikatoren, Kennzahlen und Wirkungsmessung. Wer entsprechende Systeme vorbereitet hat, kann schneller reagieren und bleibt anschlussf&auml;hig &ndash; unabh&auml;ngig vom F&ouml;rdermodell.</span></p>
<p><strong>Kommunikationswege aktiv gestalten</strong><strong><br /></strong><span style="font-weight: 400;">Unternehmen sind verschieden: Einige w&uuml;nschen geringe &ouml;ffentliche Sichtbarkeit, andere erwarten aktives Co-Branding und Storytelling. Je klarer eine f&ouml;rdernde Organisation ihre eigenen Kommunikationsrichtlinien definiert, desto leichter gelingt die Zusammenarbeit aus Sicht der Antragstellenden.</span></p>
<p><strong>Netzwerkaufbau priorisieren</strong><strong><br /></strong><span style="font-weight: 400;">Transnationale Fonds lassen sich selten &uuml;ber klassische Datenbanken finden, sondern der Zugang l&auml;uft oft &uuml;ber Netzwerke, Veranstaltungen und internationale Partnerschaften. </span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">Gerade in Zeiten, in denen KI-gest&uuml;tzte Tools vermehrt genutzt werden und F&ouml;rdergeber eine Flut standardisierter Antr&auml;ge erhalten, kann genau das ein strategischer Vorteil sein. Pers&ouml;nliche Beziehungen und gezielte Netzwerkarbeit erschlie&szlig;en F&ouml;rderquellen, die das modernste KI-Tool nicht automatisch finden kann. Daher sollte die systematische Pflege relevanter Kontakte ein fester Bestandteil jeder Fundraisingstrategie sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Ein guter Einstieg sind Fachveranstaltungen wie das oben angek&uuml;ndigte </span><a href="https://sites.google.com/view/foerdermittelsymposium/startseite" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">F&ouml;rdermittelsymposium</span></a><span style="font-weight: 400;">, das die </span><a href="https://eu-fundraising.eu" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">EU-Fundraising Association</span></a><span style="font-weight: 400;"> in Kooperation mit dem </span><a href="https://www.dfrv.de" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Deutschen Fundraising Verband</span></a><span style="font-weight: 400;"> ausrichtet, bei dem genau solche Kontakte entstehen. Denn die KI kann ihnen zwar beim Schreiben und Recherchieren von F&ouml;rderantr&auml;gen gut behilflich sein (hier &uuml;brigens noch ein paar </span><a href="https://www.emcra.eu/eu-foerdertipp/eu-foerdertipp/article/konkrete-ki-tipps-und-deren-use-case-fuumlr-ihre-organisation/?cHash=9fc9dcce6be55c9e21e1400b8b086f8e" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">konkrete Tipps und Tricks zur Nutzung und Implementierung</span></a><span style="font-weight: 400;"> aus einem vergangenen F&ouml;rdertipp), ersetzt aber nicht jahrelange Erfahrung von den Personen, die am Ende die Entscheidung &uuml;ber die Mittel treffen oder Projektideen ausbr&uuml;ten. Echte Netzwerke von engagierten Menschen sind stets nachhaltiger als der neueste Stern am Technologiehimmel.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Es bewegt sich viel in der F&ouml;rderlandschaft, und jede Ver&auml;nderung ist immer auch eine Herausforderung. Aber wer die neuen M&ouml;glichkeiten klug in die eigene F&ouml;rderstrategie einbettet, gewinnt Handlungsspielraum dazu, der sich nachhaltig auszahlt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>#emcra_M&ouml;glichkeiten_im_Wandel_nutzen</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei emcra beobachten wir die Entwicklungen, die wir in diesem F&ouml;rdertipp skizziert haben, mit teilweise gemischten Gef&uuml;hlen: Transnationale Finanzierung wird flexibler aber auch kurzfristiger und un&uuml;bersichtlicher. Gleichzeitig er&ouml;ffnet genau diese Entwicklung neue R&auml;ume f&uuml;r Organisationen, die bereit sind, ihre Recherche, ihre Netzwerkstrategien und ihre Kommunikationsarbeit neu auszurichten. Wir beobachten immer, dass jede Entwicklung Chance und Herausforderung zugleich ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir merken in unseren Weiterbildungen und Beratungen deutlich: Fundraiser:innen m&uuml;ssen heute st&auml;rker strategisch arbeiten und sich auf wechselnde Anforderungen einstellen. Die Zeiten, in denen eine Stiftung &uuml;ber Jahrzehnte stabil f&ouml;rdert, sind seltener geworden. Stattdessen entstehen internationale Fonds, private F&ouml;rderpools und agile Corporate-Giving-Strukturen mit eigener Logik - nicht selten mit einem weniger langfristigen Fokus.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir raten Euch: Nutzt diese Vielfalt, wo sie gut zu Euch passt. Wer die Mechanismen transnationaler Finanzierung versteht, kann innovative Projekte platzieren, neue Kooperationen aufbauen und F&ouml;rderquellen nutzen, die vor wenigen Jahren kaum existierten. Gleichzeitig bleibt es wichtig, die eigenen Werte, Qualit&auml;tsstandards und Transparenzanspr&uuml;che klar zu definieren &ndash; gerade gegen&uuml;ber weniger regulierten F&ouml;rderinstrumenten. Und&nbsp;es bleibt wichtig, immer auch langfristig angelegte F&ouml;rder- und Fundraising-Projekte und Beziehungen (z. B. mit &ouml;ffentlicher F&ouml;rderung &uuml;ber mehrere Jahre) im Projektportfolio zu haben, weil diese Projekte i. d. R. auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten verl&auml;sslich weiter f&ouml;rdern.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unser Fazit: Eine sich weiter ausdifferenzierende F&ouml;rderlandschaft verlangt mehr Aufmerksamkeit sowie eine Portion Mut Neues zu wagen. Aber sie &ouml;ffnet Organisationen, die Neues lernen, &Uuml;berkommendes verlernen und sich anpassen, auch neue M&ouml;glichkeiten, zus&auml;tzliche Wirkung zu erzielen und ihre Finanzierung auf eine breitere Basis zu stellen. Diese breitere Basis liegt uns bei emcra besonders am Herzen, denn damit sichert Ihr die langfristige &Uuml;berlebensf&auml;higkeit Eurer Organisation.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Haben Sie Interesse oder Fragen zu diesen Angeboten? Bitte kontaktieren Sie uns direkt (030/ 3180 1330) oder per E-Mail an info@emcra.eu. Wir informieren Sie auch gerne &uuml;ber die umfassenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten, um Ihre Teilnahme an unseren Weiterbildungen zu erm&ouml;glichen. Ihre Teilnahme kann bis zu 100 % gef&ouml;rdert werden. Die gef&ouml;rderte Teilnahme ist auch berufsbegleitend m&ouml;glich, wobei der Arbeitgeber zus&auml;tzlich zur Weiterbildungsf&ouml;rderung einen Lohnkostenzuschuss erhalten kann.</span></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Fördertipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zusammenarbeit und Leadership in unsicheren Zeiten</title>
			<link>https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/zusammenarbeit-und-leadership-in-unsicheren-zeiten/?cHash=d3555f8bf7293a610b863ee6805579ab</link>
			<description>Organisationen stehen heute unter permanentem Ver&auml;nderungsdruck: M&auml;rkte, Technologien und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Organisationen stehen heute unter permanentem Ver&auml;nderungsdruck: M&auml;rkte, Technologien und Rahmenbedingungen bewegen sich durch Digitalisierung, KI und globale Krisen immer schneller. Teams arbeiten hybrider und diverser. Damit steigen auch die Erwartungen an Personen mit F&uuml;hrungsverantwortung, an die Qualit&auml;t der Zusammenarbeit und an die Organisationsentwicklung. Gleichzeitig fehlt im Alltag oft der Raum, am &bdquo;Gro&szlig;en Ganzen&ldquo; zu arbeiten. Die Folge: Reaktives Arbeiten erzeugt Stress und l&auml;sst wenig Platz f&uuml;r Lernen, Entwicklung und echte Wirksamkeit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele erleben diese Realit&auml;t als </span><strong>BANI</strong><span style="font-weight: 400;"> &ndash; ein Begriff, den der Zukunftsforscher Jamais Cascio in seinem Essay </span><a href="https://medium.com/@cascio/facing-the-age-of-chaos-b00687b1f51d" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Facing the Age of Chaos</span></a><span style="font-weight: 400;"> vorschl&auml;gt. Er beschreibt BANI mit: </span><strong>B</strong><span style="font-weight: 400;">rittle (br&uuml;chig &ndash; scheinbar stabile Systeme k&ouml;nnen abrupt kippen), </span><strong>A</strong><span style="font-weight: 400;">nxious (verunsichernd &ndash; die emotionale Dimension von Dauerver&auml;nderung), </span><strong>N</strong><span style="font-weight: 400;">onlinear (nicht-linear &ndash; kleine Ausl&ouml;ser k&ouml;nnen gro&szlig;e Effekte haben) und </span><strong>I</strong><span style="font-weight: 400;">ncomprehensible (schwer durchschaubar &ndash; selbst mit Daten / Modellen bleibt vieles schwer nachvollziehbar).</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was folgt daraus f&uuml;r Organisationen? Wenn in Krisenzeiten die klassische Planbarkeit abnimmt, gewinnen Kompetenzen an Bedeutung, die Organisationen handlungsf&auml;hig halten: gemeinsam Orientierung herstellen, gute Entscheidungen treffen und Verantwortung kl&auml;ren. Dazu geh&ouml;rt auch lebenslanges Lernen, also die F&auml;higkeit, sich Wissen schnell anzueignen und aktuell zu halten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Genau hier setzt die aktuelle Debatte um </span><a href="https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/about/projects/edu/education-2040/concept-notes/Skills_for_2030_concept_note.pdf" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Future Skills</span></a><span style="font-weight: 400;"> an. Die OECD betont u. a. F&auml;higkeiten wie kritisches Denken, learning to learn sowie Verantwortung und Kollaboration, also Kompetenzen, die Organisationen unter Druck tragen, weil sie im Alltag Verhalten und Zusammenarbeit ver&auml;ndern.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In diesem F&ouml;rdertipp m&ouml;chten wir Ihnen zwei Denkans&auml;tze n&auml;her bringen, die praxistaugliche L&ouml;sungen f&uuml;r die Herausforderungen unserer Zeit bereitstellen: Inklusive F&uuml;hrung und Soziokratie.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Unser Tipp:</strong>&nbsp;Moderne Leadership- und Organisationsmodelle wie INCLUDE und die Soziokratie unterst&uuml;tzen Ihre Organisation dabei, in Zeiten von BANI, KI und Dauerwandel handlungsf&auml;hig zu bleiben: durch bessere F&uuml;hrung, klarere Strukturen, tragf&auml;hige Entscheidungen und eine inklusive Zusammenarbeit, die wirklich tr&auml;gt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Ver&auml;nderung wagen &ndash; aber mit Struktur</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ver&auml;nderung f&auml;llt selten leicht. Selbst wenn neue Ans&auml;tze wie Soziokratie oder inklusive F&uuml;hrung nachweislich die Zusammenarbeit und Produktivit&auml;t in Organisationen verbessern k&ouml;nnen, bringt jeder Transformationsprozess Herausforderungen mit sich. Umso wichtiger ist es, typische Fallstricke fr&uuml;hzeitig zu erkennen und Ver&auml;nderung bewusst zu gestalten.</span></p>
<p><strong>Beziehen Sie Ihr Team fr&uuml;hzeitig ein: </strong><span style="font-weight: 400;">Ver&auml;nderung sollte nicht &uuml;ber die K&ouml;pfe der Menschen hinweg entschieden werden, die sie letztlich mittragen m&uuml;ssen. Nehmen Sie sich Zeit, Ihr Team von Beginn an in den Prozess einzubeziehen. Stellen Sie beispielsweise im Rahmen eines Team-Events oder Workshops die geplanten Ans&auml;tze vor und erl&auml;utern Sie sowohl Chancen als auch m&ouml;gliche Herausforderungen. Schaffen Sie Raum f&uuml;r Fragen, Zweifel und unterschiedliche Perspektiven &ndash; nur so kann echte Beteiligung entstehen.</span></p>
<p><strong>Entwickeln Sie einen transparenten Transformationsplan: </strong><span style="font-weight: 400;">Organisationsentwicklung bleibt im hektischen Arbeitsalltag oft hinter dem Tagesgesch&auml;ft zur&uuml;ck. Ein klar strukturierter und f&uuml;r alle zug&auml;nglicher Transformationsplan kann hier Abhilfe schaffen. Definieren Sie konkrete Meilensteine und halten Sie Fortschritte sichtbar fest. So bleibt der Ver&auml;nderungsprozess verbindlich und verliert nicht an Priorit&auml;t.</span></p>
<p><strong>Bleiben Sie flexibel: </strong><span style="font-weight: 400;">Selbst die beste Planung kann nicht alle Entwicklungen vorhersehen. Idealerweise haben Sie m&ouml;gliche Herausforderungen bereits in Ihrem Transformationsplan bedacht. Dennoch gilt: Unerwartete Situationen geh&ouml;ren zu jedem Ver&auml;nderungsprozess dazu. Bleiben Sie offen daf&uuml;r, Ihren Ansatz anzupassen, neue Erkenntnisse zu integrieren und den Prozess bei Bedarf weiterzuentwickeln.</span></p>
<p><strong>Sie m&uuml;ssen diesen Weg nicht allein gehen: </strong><span style="font-weight: 400;">Viele Organisationen stehen vor &auml;hnlichen Herausforderungen. Nutzen Sie vorhandene Ressourcen, etwa das kostenfrei verf&uuml;gbare Material aus unserem </span><a href="http://include-project.eu/de" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">INCLUDE Projekt</span></a><span style="font-weight: 400;">, um Ihren Ver&auml;nderungsprozess zu begleiten. Auch der Austausch mit anderen Organisationen kann wertvolle Impulse geben &ndash; etwa bei Netzwerkveranstaltungen wie dem </span><a href="https://sites.google.com/view/emcra-impuls/home" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">emcra Impuls</span></a><span style="font-weight: 400;">, bei denen Sie Erfahrungen teilen und neue Perspektiven gewinnen k&ouml;nnen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dar&uuml;ber hinaus bieten </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">unsere Weiterbildungen</span></a><span style="font-weight: 400;"> die M&ouml;glichkeit, sowohl Ihr fachliches Know-how als auch Ihr Netzwerk weiter auszubauen. Neben Themen der Organisationsentwicklung &ndash; etwa aus den Bereichen </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-include/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">INCLUDE</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-soziokratie-und-facilitation/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Soziokratie &amp; Facilitation</span></a><span style="font-weight: 400;"> &ndash; k&ouml;nnen Sie in unserem modular aufgebauten Weiterbildungssystem auch Kompetenzen im Bereich F&ouml;rdermittel und Fundraising erwerben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Und das Beste: Unsere Weiterbildungen sind zertifiziert und k&ouml;nnen &ndash; beispielsweise &uuml;ber den </span><a href="https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung/bildungsgutschein" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Bildungsgutschein der Agentur f&uuml;r Arbeit</span></a><span style="font-weight: 400;"> &ndash; bis zu 100 % gef&ouml;rdert werden. Damit stehen unsere Weiterbildungen sowohl Angestellten als auch Arbeitsuchenden offen.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>INCLUDE &ndash; Inklusive F&uuml;hrung und Organisationsentwicklung gestalten</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">INCLUDE ist aus unserem gleichnamigen EU-gef&ouml;rderten </span><a href="http://include-project.eu/de" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Erasmus+ Projekt</span></a><span style="font-weight: 400;"> hervorgegangen. Im Rahmen des Projekts entstand unter anderem ein frei zug&auml;ngliches, open-source </span><a href="http://include-project.eu/de/manual" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Praxishandbuch</span></a><span style="font-weight: 400;"> und ein praktischer </span><a href="http://include-project.eu/de/email-course" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">E-Mail Kurs</span></a><span style="font-weight: 400;">. Nat&uuml;rlich alles durch die EU-F&ouml;rderung kostenfrei f&uuml;r Sie verf&uuml;gbar.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Konzept richtet sich insbesondere an F&uuml;hrungskr&auml;fte und Organisationen, die ihren F&uuml;hrungsstil an die Anforderungen einer zunehmend komplexen Arbeitswelt anpassen m&ouml;chten. INCLUDE versteht Organisationsentwicklung dabei als </span><strong>Systemarbeit</strong><span style="font-weight: 400;">: als Arbeit mit und an Menschen ebenso wie mit und an den Strukturen und Prozessen einer Organisation.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Inhalte sind bewusst praxisnah gestaltet. Die vorgestellten Methoden und Werkzeuge sind so beschrieben, dass sie auch im Selbststudium verst&auml;ndlich sind und direkt im Arbeitsalltag angewendet werden k&ouml;nnen. Erg&auml;nzend dazu erm&ouml;glicht unsere praxisorientierte Weiterbildung, diese Ans&auml;tze gemeinsam zu erproben, zu reflektieren und auf die eigene Organisation zu &uuml;bertragen.</span></p>
<p><strong>Was Sie bei INCLUDE unter anderem lernen:</strong></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><strong>Inklusive F&uuml;hrung wirksam gestalten:</strong><span style="font-weight: 400;"> Rollen kl&auml;ren, Selbstf&uuml;hrung st&auml;rken und Orientierung geben &ndash; ohne zu &uuml;bersteuern.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><strong>Zusammenarbeit und Verantwortung st&auml;rken:</strong><span style="font-weight: 400;"> Vertrauen, Beziehungen und Zusammenarbeit so entwickeln, dass Teams ihr Potenzial entfalten k&ouml;nnen.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><strong>Entscheidungsf&auml;higkeit erh&ouml;hen:</strong><span style="font-weight: 400;"> Verfahren nutzen, die Entscheidungen z&uuml;gig erm&ouml;glichen und zugleich mehr Beteiligung schaffen.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><strong>Strukturen und Prozesse zukunftsf&auml;hig gestalten:</strong><span style="font-weight: 400;"> Organisationsentwicklung so aufsetzen, dass Innovation und Weiterentwicklung systematisch unterst&uuml;tzt werden.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><strong>Compliance in inklusiven Organisationen: </strong><span style="font-weight: 400;">rechtliche Vorgaben konsequent beachten und mit einer inklusiven Organisationskultur unter einen Hut bringen.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><strong>Diversit&auml;t und Geschlechtergerechtigkeit verankern:</strong> nicht nur als Leitbild, sondern als strukturellen Bestandteil guter Governance.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Soziokratie &amp; Facilitation &ndash; Beteiligung erm&ouml;glichen und entscheidungsf&auml;hig bleiben</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unsere Weiterbildung </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-soziokratie-und-facilitation/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Soziokratie &amp; Facilitation</span></a><span style="font-weight: 400;"> richtet sich an Menschen und Organisationen, die Beteiligung st&auml;rken m&ouml;chten, ohne dabei an Entscheidungsf&auml;higkeit zu verlieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch was verbirgt sich eigentlich hinter den Begriffen </span><strong>Soziokratie</strong><span style="font-weight: 400;"> und </span><strong>Facilitation</strong><span style="font-weight: 400;">?</span></p>
<p><strong>Soziokratie </strong><span style="font-weight: 400;">l&auml;sst sich vereinfacht als ein neues &bdquo;Betriebssystem&ldquo; f&uuml;r Organisationen verstehen. Sie bietet einen Rahmen f&uuml;r zeitgem&auml;&szlig;e Strukturen und Prozesse, in denen demokratische, konsentbasierte Mitentscheidung m&ouml;glich wird. Rollen werden klar definiert und transparent gemacht, verl&auml;ssliche Meetingstrukturen etabliert und eine offene Kommunikation gef&ouml;rdert. Entscheidungen gewinnen dadurch an Qualit&auml;t und Tragf&auml;higkeit, weil unterschiedliche Perspektiven systematisch einbezogen werden &ndash; Perspektiven, die bei rein hierarchischen Entscheidungen oft unber&uuml;cksichtigt bleiben.</span></p>
<p><strong>Facilitation</strong><span style="font-weight: 400;"> (w&ouml;rtlich: &bdquo;Erleichterung&ldquo; oder &bdquo;Prozessbegleitung&ldquo;) erg&auml;nzt diese Strukturen ideal. Denn selbst die besten Organisationsmodelle entfalten ihre Wirkung erst dann, wenn Gruppenprozesse bewusst gestaltet und professionell begleitet werden. Facilitation &ndash; h&auml;ufig auch als Moderation bezeichnet &ndash; geht dabei weit &uuml;ber das blo&szlig;e Verteilen von Redezeit hinaus. Sie verbindet Haltung, Methoden und konkrete Techniken, um Zusammenarbeit und Entscheidungsprozesse produktiv zu gestalten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Facilitator:innen schaffen einen strukturierten und zugleich offenen Raum, in dem sich alle Beteiligten einbringen k&ouml;nnen und gemeinsame L&ouml;sungen entstehen. Dazu geh&ouml;ren Kompetenzen wie aktives Zuh&ouml;ren, Empathie, das Stellen guter Fragen, klare Kommunikation sowie das Spiegeln und Paraphrasieren von Beitr&auml;gen. Auch Visualisierungsmethoden &ndash; etwa mit Flipcharts, Moderationskarten oder digitalen Tools &ndash; helfen dabei, Gedanken sichtbar zu machen und Gruppenwissen zu strukturieren. Erg&auml;nzt wird dies durch ein bewusstes Zeitmanagement, etwa durch Timeboxing, damit Diskussionen fokussiert bleiben und zu konkreten Ergebnissen f&uuml;hren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade deshalb gilt Facilitation heute als wichtiger </span><strong>Future Skill</strong><span style="font-weight: 400;">: Sie unterst&uuml;tzt produktive, inklusive Zusammenarbeit und hilft Gruppen dabei, tragf&auml;hige Entscheidungen zu treffen und gemeinsam ins Handeln zu kommen.</span></p>
<p><strong>Was Sie in unserer Soziokratie &amp; Facilitation Weiterbildung unter anderem lernen:</strong></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Entscheidungen im Konsent treffen und Einw&auml;nde konstruktiv integrieren</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Meeting- und Teamstrukturen aufbauen, die Verantwortung klar verteilen</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Meetings und Workshops so gestalten, dass aus Diskussionen konkrete Ergebnisse entstehen</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Gruppendynamiken (z. B. Dominanz, R&uuml;ckzug oder Konflikte) erkennen und wirksam begleiten</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Beteiligungs- und Entscheidungsprozesse inklusiv und transparent gestalten</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Soziokratie in der Praxis: Permakultur Institut e. V.</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer Soziokratie und Facilitation nicht nur spannend findet, sondern dauerhaft im Arbeitsalltag verankern m&ouml;chte, braucht vor allem eines: Praxis. Rollen m&uuml;ssen gekl&auml;rt, passende Meetingformate etabliert, Konsententscheidungen ge&uuml;bt und Spannungen konstruktiv bearbeitet werden &ndash; und all das Schritt f&uuml;r Schritt im eigenen Organisationskontext.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein anschauliches Beispiel liefert das </span><a href="https://www.permakultur.de/ueber-uns/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Permakultur Institut e. V.</span></a><span style="font-weight: 400;"> Der gemeinn&uuml;tzige Verein wurde 1983 gegr&uuml;ndet und ist &uuml;ber Jahrzehnte organisch gewachsen. Mit einem stetig gr&ouml;&szlig;er werdenden Netzwerk und steigenden Mitgliederzahlen &ndash; im Jahr 2022 waren es rund 630 Mitglieder &ndash; nahm auch die organisatorische Komplexit&auml;t deutlich zu. Mit der wachsenden Zahl engagierter Menschen entstand der Wunsch, die Zusammenarbeit wirkungsvoller zu gestalten, mehr Beteiligung zu erm&ouml;glichen und die vorhandene Energie besser zu b&uuml;ndeln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach einer mehrj&auml;hrigen Begleitung, die bereits 2016 begann, sowie einem Strategieprozess im Jahr 2021 entschied sich der Verein daher, seine Arbeitsprozesse und die Vereinsorganisation konsequenter soziokratisch weiterzuentwickeln. Ziel war es, Aufgaben und Zust&auml;ndigkeiten klarer zu strukturieren und die Zusammenarbeit transparenter und vertrauensvoller zu gestalten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erste Ergebnisse sind bereits sichtbar: Im Weiterbildungsteam ist sp&uuml;rbar &bdquo;frischer Wind&ldquo; entstanden. Ehemalige Weiterbildungsteilnehmende begleiten inzwischen selbst Trainings in autonomen Arbeitskreisen und gestalten die Arbeit aktiv mit. Gleichzeitig wird deutlich, wie ein soziokratisches Organigramm in der Praxis funktionieren kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Genau hier wird es auch f&uuml;r andere Organisationen interessant: Wer &auml;hnliche Klarheit &uuml;ber Rollen, Meetings und Entscheidungsprozesse schaffen m&ouml;chte, braucht das passende Handwerkszeug. Unsere Weiterbildungsprogramme </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-include/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">INCLUDE</span></a><span style="font-weight: 400;"> und </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-soziokratie-und-facilitation/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Soziokratie &amp; Facilitation</span></a><span style="font-weight: 400;"> machen diese Praxis erlebbar und unterst&uuml;tzen dabei, die Methoden sinnvoll auf den eigenen Organisationskontext zu &uuml;bertragen.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bleiben Sie am Ball! Ein gemeinsamer Ver&auml;nderungsprozess ist spannend und l&auml;sst Ihr Team noch weiter zusammenwachsen. Wir w&uuml;nschen Ihnen viel Erfolg beim future-proofing Ihrer Organisation!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>#emcra_unsere_Schritte_zur_Soziokratie</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch bei emcra befinden wir uns derzeit in einem spannenden Ver&auml;nderungsprozess. Wir haben gemeinsam beschlossen, unsere Organisation schrittweise in Richtung Soziokratie weiterzuentwickeln &ndash; und seitdem bereits viele wichtige Schritte gemacht. Entscheidungen treffen wir zunehmend nach dem Konsentprinzip, unsere Arbeitsbereiche orientieren sich immer st&auml;rker an der soziokratischen Kreisstruktur, und das gesamte Team gestaltet aktiv die Zukunft unserer Organisation mit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nat&uuml;rlich ist ein so umfassender Ver&auml;nderungsprozess nicht immer leicht in den Arbeitsalltag zu integrieren. Der eine oder andere Organisationsentwicklungs-Workshop musste bereits verschoben werden &ndash; etwa wegen Krankheit, dringender Deadlines oder anderer unvorhergesehener Ereignisse. Entscheidend ist jedoch, langfristig dranzubleiben und nicht wieder in alte Routinen zur&uuml;ckzufallen. Nachhaltige Organisationsentwicklung ist schlie&szlig;lich kein Sprint, sondern ein Marathon.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Gerade durch diesen Prozess konnten wir bereits viele wertvolle praktische Erfahrungen sammeln, die wir gern weitergeben. Ob bei unseren Veranstaltungen, in unseren </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Weiterbildungen</span></a><span style="font-weight: 400;">, im Austausch &uuml;ber </span><a href="https://de.linkedin.com/company/emcra-co-shaping-europe" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">LinkedIn</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder im Rahmen eines strukturierten </span><a href="https://www.emcra.eu/beratung/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Beratungsprozesses</span></a><span style="font-weight: 400;"> &ndash; wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespr&auml;ch zu kommen und Sie bei Ihrer Organisationsentwicklung zu begleiten.</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;">Haben Sie Interesse oder Fragen zu diesen Angeboten? Bitte kontaktieren Sie uns direkt (030/ 3180 1330) oder per E-Mail an info@emcra.eu. Wir informieren Sie auch gerne &uuml;ber die umfassenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten, um Ihre Teilnahme an unseren Weiterbildungen zu erm&ouml;glichen. Ihre Teilnahme kann bis zu 100 % gef&ouml;rdert werden. Die gef&ouml;rderte Teilnahme ist auch berufsbegleitend m&ouml;glich, wobei der Arbeitgeber zus&auml;tzlich zur Weiterbildungsf&ouml;rderung einen Lohnkostenzuschuss erhalten kann.</p>]]></content:encoded>
			<category>Fördertipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 16:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Förderung für Organisationentwicklung</title>
			<link>https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/foerderung-fuer-organisationentwicklung/?cHash=3455dfb57541d3f6ee8421ef7812d327</link>
			<description>Organisationen und (Sozial-) Unternehmen stehen heute unter permanentem Ver&auml;nderungsdruck....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Organisationen und (Sozial-) Unternehmen stehen heute unter permanentem Ver&auml;nderungsdruck. Digitalisierung, Fachkr&auml;ftemangel, steigende Anforderungen an F&uuml;hrung und Zusammenarbeit sowie der Wunsch nach mehr Wirkung und Nachhaltigkeit pr&auml;gen den Arbeitsalltag vieler Teams. Gleichzeitig bleibt f&uuml;r strategische Weiterentwicklung oft wenig Raum. Das &bdquo;bigger picture&rdquo; r&uuml;ckt oft insbesondere dann in den Hintergrund, wenn Ressourcen knapp sind und das Tagesgesch&auml;ft dominiert.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Organisationsentwicklung wird dabei h&auml;ufig als abstrakt oder nachrangig wahrgenommen. Tats&auml;chlich ist sie jedoch eine zentrale Voraussetzung f&uuml;r Zukunftsf&auml;higkeit: Tragf&auml;hige Strukturen, klare Rollen, funktionierende Entscheidungswege und lernende Organisationen entstehen nicht von selbst. Sie m&uuml;ssen bewusst gestaltet, reflektiert und weiterentwickelt werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was viele Organisationen untersch&auml;tzen: F&uuml;r genau diese Entwicklungsprozesse existieren zahlreiche &ouml;ffentliche F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten: von Qualifizierung &uuml;ber Digitalisierung bis hin zu Beratung, Projektf&ouml;rderung und Stiftungsmitteln. Organisationsentwicklungsprozesse lassen sich gezielt unterst&uuml;tzen &ndash; wenn F&ouml;rderlogiken strategisch mitgedacht und klug kombiniert werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Unser Tipp:</strong>&nbsp;Denken Sie Organisationsentwicklung nicht als Zusatzaufgabe, sondern als strategisches Querschnittsthema. Viele F&ouml;rderprogramme lassen sich gezielt nutzen, um Strukturen, Kompetenzen und Zusammenarbeit weiterzuentwickeln &ndash; auch dann, wenn Organisationsentwicklung nicht explizit im Programmtitel steht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weiterbildungsf&ouml;rderung strategisch f&uuml;r Organisationsentwicklung nutzen</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Organisationen sind immer so stark wie die Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden. Entwicklungen in Richtung Agilit&auml;t, digitale Zusammenarbeit, F&uuml;hrungskultur oder Teamdynamik entstehen nicht zuf&auml;llig, sondern durch gezielte Kompetenzentwicklung. &Ouml;ffentliche Weiterbildungsf&ouml;rderung kann hier ein zentraler Hebel sein, um Organisationsentwicklung wirksam und finanzierbar zu gestalten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In Deutschland gibt es mehrere F&ouml;rderinstrumente, die sich explizit auch f&uuml;r organisationsentwicklungsbezogene Qualifizierungen eignen. Der </span><a href="https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung/bildungsgutschein" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Bildungsgutschein</span></a><span style="font-weight: 400;"> der Agentur f&uuml;r Arbeit erm&ouml;glicht Einzelpersonen den Zugang zu zertifizierten Weiterbildungen, etwa in Projektmanagement, Organisationsgestaltung, F&uuml;hrung oder Change-Management. Voraussetzung ist eine AZAV-Zertifizierung des Bildungstr&auml;gers sowie ein klarer Bezug zur beruflichen Weiterentwicklung.</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">F&uuml;r Besch&auml;ftigte in Organisationen und Unternehmen bietet das </span><a href="https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bruehl/qualifizierungschancengesetz" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Qualifizierungschancengesetz (QCG)</span></a><span style="font-weight: 400;"> umfangreiche F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten: Je nach Unternehmensgr&ouml;&szlig;e k&ouml;nnen bis zu 100 % der Weiterbildungskosten sowie Zusch&uuml;sse zum Arbeitsentgelt w&auml;hrend der Qualifizierungsphase &uuml;bernommen werden.</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">Solo-Selbstst&auml;ndige k&ouml;nnen &uuml;ber das ESF-Plus-Programm </span><a href="https://www.esf.de/portal/DE/ESF-Plus-2021-2027/Foerderprogramme/bmas/kompass.html" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">KOMPASS</span></a><span style="font-weight: 400;"> Weiterbildungen mit bis zu 90 % Zuschuss (maximal 4.500 Euro) f&ouml;rdern lassen, etwa zu strategischer Organisationsentwicklung, Digitalisierung, Gesch&auml;ftsmodellen oder F&uuml;hrung in kleinen Strukturen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wichtig ist der strategische Zuschnitt der Weiterbildung: Qualifizierungen sollten nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern gezielt auf organisationale Herausforderungen einzahlen. Themen wie systemische Moderation, Projekt- und Prozesssteuerung, F&uuml;hrungskr&auml;fteentwicklung oder Change-Management entfalten ihre Wirkung insbesondere dann, wenn sie bewusst als Teil eines &uuml;bergreifenden Entwicklungsprozesses gedacht werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">&Uuml;brigens ist unser </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">gesamtes Weiterbildungsportfolio</span></a><span style="font-weight: 400;"> &uuml;ber all diese F&ouml;rders&auml;ulen finanzierbar. Sprechen Sie uns gerne f&uuml;r eine pers&ouml;nliche Beratung an, welche Kurse zu Ihnen passen und welche F&ouml;rdermittel Sie am besten beantragen sollten.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Digitalisierungsf&ouml;rderung als Organisationsentwicklungs-Motor</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Digitale Transformation ist nie nur eine technische Aufgabe &ndash; sie ist immer auch ein Organisationsentwicklungsprozess. Neue Tools, Datenprozesse oder hybride Arbeitsformen ver&auml;ndern Rollen, Verantwortlichkeiten und Formen der Zusammenarbeit. Genau deshalb lassen sich viele Digitalisierungsf&ouml;rderprogramme nutzen, um technische Modernisierung mit struktureller Weiterentwicklung zu verbinden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">F&ouml;rderprogramme auf Bundes- und Landesebene unterst&uuml;tzen dabei nicht nur Investitionen in Software, IT-Sicherheit oder digitale Infrastruktur, sondern h&auml;ufig auch </span><strong>Beratung, Prozessanalyse und Qualifizierung</strong><span style="font-weight: 400;">. Ein zentrales Bundesprogramm war etwa </span><a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Digital Jetzt</span></a><span style="font-weight: 400;">, das neben Investitionen auch Qualifizierungsma&szlig;nahmen f&ouml;rderte und explizit den Zusammenhang zwischen Technik, Prozessen und Kompetenzen adressierte. Allerdings gibt es aktuell auf Bundesebene keine vergleichbaren Angebote. Mit etwas Kreativit&auml;t k&ouml;nnten Sie aber in einem Programm wie </span><a href="https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMWi/entwicklung-digitaler-technologien.html" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Entwicklung digitaler Technologien</span></a><span style="font-weight: 400;"> ein Projekt starten, das Ihrer Organisation beispielsweise bei der Entwicklung eigener KI-L&ouml;sungen (mit Integration bestehender Systeme) mitfinanziert. Und nat&uuml;rlich k&ouml;nnen Sie sich auch Beratungsprozesse im Rahmen der Digitalisierung und/oder Organisationsentwicklung finanzieren lassen. Mehr dazu lesen Sie im n&auml;chsten Tipp!</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">Nichtsdestoweniger existieren in vielen Bundesl&auml;ndern </span><strong>Digitalbonus-Programme oder anderweitige Digitalisierungsf&ouml;rderprogramme aus ESF-Mitteln </strong><span style="font-weight: 400;">(</span><a href="https://www.digitalbonus.bayern/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> zum Beispiel f&uuml;r Bayern und </span><a href="https://www.aufbaubank.de/foerderprogramme/digitalbonus-thueringen" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> f&uuml;r Th&uuml;ringen oder </span><a href="https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderrichtlinie-digitalisierung-zuschuss-efre-2021-bis-2027" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> f&uuml;r Sachsen), die Zusch&uuml;sse f&uuml;r digitale Vorhaben gew&auml;hren &ndash; inklusive Konzeptions- und Umsetzungsphasen, die organisatorische Anpassungen erforderlich machen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Programme f&ouml;rdern zunehmend den Transformationsprozess selbst und nicht nur einzelne technische L&ouml;sungen. Erfolgreiche Digitalisierungsf&ouml;rderung ber&uuml;cksichtigt daher Analyse, Planung, Qualifikation und Implementierung gleicherma&szlig;en. So entstehen integrierte Entwicklungsprojekte, in denen Technik, Prozesse und Organisationskultur gemeinsam weiterentwickelt werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beratungsf&ouml;rderprogramme f&uuml;r strukturierte Entwicklung</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Organisationale Herausforderungen wie F&uuml;hrungskultur, Entscheidungsstrukturen, Zusammenarbeit oder strategische Ausrichtung lassen sich oft nicht allein intern l&ouml;sen. Externe Perspektiven und professionelle Begleitung k&ouml;nnen hier entscheidende Impulse geben. Staatliche Beratungsf&ouml;rderprogramme machen diesen Zugang auch f&uuml;r kleinere und mittlere Organisationen m&ouml;glich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein zentrales Instrument ist das </span><a href="https://www.inqa.de/DE/angebote/inqa-coaching/uebersicht.html" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">INQA-Coaching</span></a><span style="font-weight: 400;">, gef&ouml;rdert durch das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales sowie den Europ&auml;ischen Sozialfonds. Das Programm richtet sich an Unternehmen und Organisationen mit bis zu 250 Mitarbeitenden und unterst&uuml;tzt systematische Entwicklungsprozesse, etwa zu Arbeitsorganisation, F&uuml;hrung, Zusammenarbeit und digitalem Wandel. Gef&ouml;rdert werden bis zu 80 % der Beratungskosten, in der Regel &uuml;ber mehrere Coaching-Tage hinweg &ndash; inklusive Analyse, Zieldefinition und Umsetzungsbegleitung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch wir bei emcra sind f&uuml;r INQA zertifiziert. Sprechen Sie uns gerne darauf an, wenn Sie die F&ouml;rdervoraussetzungen erf&uuml;llen!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Solche Programme eignen sich besonders f&uuml;r Organisationen in Ver&auml;nderungsphasen, etwa bei Wachstum, Umstrukturierung, Fachkr&auml;ftemangel oder der Einf&uuml;hrung neuer Arbeits- und F&uuml;hrungsmodelle. Die F&ouml;rderung schafft den notwendigen Rahmen, um Organisationsentwicklung nicht nur konzeptionell zu denken, sondern Schritt f&uuml;r Schritt umzusetzen und zu verankern.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Organisationsentwicklung systematisch in Projektf&ouml;rderungen integrieren</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch dort, wo Organisationsentwicklung nicht explizit als F&ouml;rderschwerpunkt benannt ist, lassen sich h&auml;ufig interne Entwicklungsprozesse mit Projektmitteln verbinden. Viele F&ouml;rderprogramme auf EU-, Bundes- oder Landesebene erlauben Ausgaben f&uuml;r organisationsbezogene Ma&szlig;nahmen, sofern diese zur Zielerreichung des Projekts beitragen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Insbesondere </span><strong>EU-Programme </strong><span style="font-weight: 400;">wie </span><a href="https://erasmus-plus.ec.europa.eu/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Erasmus+</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.esf.de/portal/DE/Startseite/inhalt.html " target="_blank"><span style="font-weight: 400;">ESF Plus</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/EU/efre-kohaesionsfonds.html" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">regionale Entwicklungsprogramme</span></a><span style="font-weight: 400;"> (die jeweiligen Details der EFRE-Programme k&ouml;nnen Sie auf den entsprechenden Seiten der Bundesl&auml;nder erfahren) erm&ouml;glichen die Finanzierung von Projektmanagement, interner Qualifizierung, Qualit&auml;tssicherung oder Evaluation. Diese und weitere Bestandteile k&ouml;nnen gezielt genutzt werden, um z. B. interne Strukturen, Kommunikationsprozesse oder Lernformate weiterzuentwickeln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Entscheidend ist die Argumentation im Antrag: Ihre Organisationsentwicklung wird selten direkt gef&ouml;rdert, aber ihre organisationsinterne Leistungsf&auml;higkeit ist eine wichtige Voraussetzung f&uuml;r Wirksamkeit, Qualit&auml;t und Nachhaltigkeit des Projekts. Gute Argumente sind hier gefragt. Und mit diesen guten Argumenten wird die Projektf&ouml;rderung zum Hebel f&uuml;r strukturelle Verbesserungen, die &uuml;ber die Projektlaufzeit hinaus Wirkung entfalten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Externe Netzwerke und Stiftungsf&ouml;rderung als Entwicklungsressource</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben staatlichen F&ouml;rderprogrammen bieten Stiftungen, Soziallotterien und zivilgesellschaftliche Netzwerke zus&auml;tzliche M&ouml;glichkeiten zur F&ouml;rderung von Organisationsentwicklung &ndash; h&auml;ufig flexibler, thematisch offener und weniger formalisiert.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele Stiftungen f&ouml;rdern nicht nur konkrete Projekte, sondern auch Beratung, Qualifizierung sowie Organisations- und Prozessentwicklung, insbesondere im gemeinn&uuml;tzigen Bereich. Erg&auml;nzend unterst&uuml;tzen Programme von Soziallotterien oder Dachverb&auml;nden Ma&szlig;nahmen zur Strukturentwicklung, Digitalisierung oder Kooperation. H&auml;ufig werden auch Vernetzungs- und Lernformate gef&ouml;rdert, die organisations&uuml;bergreifendes Lernen erm&ouml;glichen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach Stiftungsmitteln suchen Sie am besten &uuml;ber Suchportale wie die </span><a href="https://stiftungssuche.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Online-Stiftungssuche</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder das </span><a href="https://www.deutsches-stiftungszentrum.de/foerderung" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">deutsche Stiftungszentrum</span></a><span style="font-weight: 400;">. Bekannte Soziallotterien sind beispielsweise die </span><a href="https://www.aktion-mensch.de/lotterie/soziallotterie" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Aktion Mensch</span></a><span style="font-weight: 400;">, die </span><a href="https://www.postcode-lotterie.de/ueber-uns" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Postcode Lotterie</span></a><span style="font-weight: 400;"> und die </span><a href="https://www.gluecksspirale.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Gl&uuml;cksspirale</span></a><span style="font-weight: 400;">.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese F&ouml;rderformen eignen sich besonders f&uuml;r erste Entwicklungsschritte, Pilotphasen oder flankierende Ma&szlig;nahmen. Sie lassen sich oft gut mit staatlichen F&ouml;rderungen kombinieren und sind ein wichtiger Baustein einer langfristig tragf&auml;higen F&ouml;rder- und Organisationsstrategie.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wir w&uuml;nschen Ihnen viel Erfolg bei der Weiterentwicklung Ihrer Organisation und begleiten Sie sehr gerne bei diesem Prozess!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>#emcra_Angebote_zur_Organisationsentwicklung</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch wir bei emcra entwickeln uns kontinuierlich weiter und nutzen dabei gezielt die Synergieeffekte aus Projektf&ouml;rderungen. Unsere </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-include/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Weiterbildung INCLUDE</span></a><span style="font-weight: 400;"> ist beispielsweise aus den Ergebnissen unseres </span><a href="http://include-project.eu/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">gleichnamigen EU-Projekts</span></a><span style="font-weight: 400;"> entstanden und hat zugleich interne Ver&auml;nderungsprozesse angesto&szlig;en. So bewegen wir uns als Organisation Schritt f&uuml;r Schritt in Richtung der Organisationsform Soziokratie.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dar&uuml;ber hinaus nimmt unser gesamtes Team regelm&auml;&szlig;ig an Weiterbildungen teil. Das dort erworbene Wissen flie&szlig;t unmittelbar in unsere Arbeit ein und unterst&uuml;tzt uns sp&uuml;rbar bei aktuellen und zuk&uuml;nftigen Entwicklungsprozessen.</span></p>
<p><strong><span style="font-weight: 400;">Diese Erfahrungen geben wir gerne an Sie und Ihre Organisation weiter &ndash; sei es im Rahmen gezielter </span><a href="https://www.emcra.eu/beratung/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Beratungsauftr&auml;ge</span></a><span style="font-weight: 400;"> (unter anderem f&ouml;rderf&auml;hig &uuml;ber INQA) oder &uuml;ber die vielf&auml;ltigen Weiterbildungsangebote unserer Akademie. Selbstverst&auml;ndlich beraten wir Sie sowohl zur passenden F&ouml;rderung Ihrer Bildungsma&szlig;nahme als auch zur Auswahl geeigneter Module aus unserem flexibel kombinierbaren Weiterbildungsangebot &ndash; unverbindlich und kostenfrei. Melden Sie sich gerne per E-Mail oder telefonisch, wir freuen uns auf den Austausch.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Haben Sie Interesse oder Fragen zu diesen Angeboten? Bitte kontaktieren Sie uns direkt (030/ 3180 1330) oder per E-Mail an info@emcra.eu. Wir informieren Sie auch gerne &uuml;ber die umfassenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten, um Ihre Teilnahme an unseren Weiterbildungen zu erm&ouml;glichen. Ihre Teilnahme kann bis zu 100 % gef&ouml;rdert werden. Die gef&ouml;rderte Teilnahme ist auch berufsbegleitend m&ouml;glich, wobei der Arbeitgeber zus&auml;tzlich zur Weiterbildungsf&ouml;rderung einen Lohnkostenzuschuss erhalten kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<!-- Comments are visible in the HTML source only -->]]></content:encoded>
			<category>Fördertipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 16:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einfach fördern, nachhaltig wirken - Programme für Engagement und Ehrenamt</title>
			<link>https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/einfach-foerdern-nachhaltig-wirken-programme-fuer-engagement-und-ehrenamt/?cHash=0642b51e1bbf7feec1c6b8394a7f9f0f</link>
			<description>Engagement und Ehrenamt sind zentrale S&auml;ulen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und vielfach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Engagement und Ehrenamt sind zentrale S&auml;ulen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und vielfach entscheidende Impulse daf&uuml;r, dass zivilgesellschaftliche Angebote &uuml;berhaupt entstehen und nachhaltig wirken. F&uuml;r Organisationen aus den Bereichen Soziales, Kultur, Sport etc. sind Ehrenamtliche nicht nur helfende H&auml;nde, sondern oft auch Multiplikator:innen f&uuml;r Kommunikation, Netzwerkbildung und Fundraising. Sie kennen lokale Bedarfe, bauen Br&uuml;cken zu Freiwilligen, Unterst&uuml;tzer:innen und F&ouml;rderpartner:innen und tragen wesentlich dazu bei, dass Projekte sichtbar werden und Unterst&uuml;tzung finden. Gleichzeitig stehen viele Initiativen vor der Frage, wie sie Engagement strukturell st&auml;rken, Ehrenamtliche gewinnen und an die Organisation binden k&ouml;nnen &amp; wie sich das finanziell absichern l&auml;sst.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vor allem kleinere Vereine oder Initiativen ohne hauptamtliche Ressourcen brauchen hierf&uuml;r niedrigschwellige F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten, die sowohl finanzielle Mittel als auch Antrags- und Umsetzungswege einfach zug&auml;nglich machen. Die </span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Deutsche Stiftung f&uuml;r Engagement und Ehrenamt (DSEE)</span></a><span style="font-weight: 400;"> ist eine bundesweite F&ouml;rder- und Servicestiftung des Bundes, deren Zweck die St&auml;rkung ehrenamtlichen Engagements ist. Sie b&uuml;ndelt F&ouml;rderprogramme, Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsangebote, die gezielt darauf ausgerichtet sind, Engagementstrukturen zu stabilisieren und weiterzuentwickeln &ndash; insbesondere auch in l&auml;ndlichen und in strukturschwachen Regionen Deutschlands. Neben finanziellen Mitteln stehen praxisnahe Beratungen, Lernformate und Vernetzungsm&ouml;glichkeiten im Zentrum, die Fundraiser:innen und Engagementverantwortlichen helfen, ihre Projekte strategisch zu verankern und sichtbar zu machen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Um Ihnen den Einstieg ins Thema Ehrenamt zu erleichtern, m&ouml;chten wir in diesem F&ouml;rdertipp die aktuellen F&ouml;rderprogramme und Ressourcen der DSEE n&auml;herbringen und deren Relevanz f&uuml;r Ihre Fundraisingstrategie herausstellen. Die DSEE legt in unregelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden F&ouml;rderprogramme auf, die &uuml;ber die F&ouml;rderbudgets der Basisangebote aus&nbsp;diesem F&ouml;rdertipp hinausgehen. Es ist daher wichtig, sich regelm&auml;&szlig;ig zu informieren. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Unser Tipp:</strong>&nbsp;Nutzen Sie die F&ouml;rderprogramme der DSEE bewusst als Baustein Ihrer Engagement- und Fundraisingstrategie. Statt F&ouml;rderung ausschlie&szlig;lich projektbezogen zu denken, l&auml;sst sich die DSEE-F&ouml;rderung gut mit internen Entwicklungsprozessen, Ehrenamtsgewinnung, &Ouml;ffentlichkeitsarbeit oder Bildungsformaten koppeln, um Engagement strukturell zu st&auml;rken und langfristig f&uuml;r Ihre Organisation zu sichern.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Mikrof&ouml;rderprogramm &bdquo;Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft st&auml;rken.&ldquo;</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das </span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/mikrofoerderprogramm/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Mikrof&ouml;rderprogramm der DSEE</span></a><span style="font-weight: 400;"> richtet sich ausdr&uuml;cklich an ehrenamtlich getragene Vereine und gemeinn&uuml;tzige Organisationen, insbesondere in l&auml;ndlichen und strukturschwachen Regionen. Mit diesem Programm sollen einfache, aber wirkungsvolle Ma&szlig;nahmen unterst&uuml;tzt werden, die Engagement st&auml;rken, neue Engagierte gewinnen und bestehende Freiwillige binden. Die F&ouml;rderung betr&auml;gt maximal 1.500 Euro pro Organisation und Kalenderjahr und deckt bis zu 90 Prozent der f&ouml;rderf&auml;higen Ausgaben ab. Die Antragstellung ist laufend m&ouml;glich &uuml;ber das </span><a href="https://foerderportal.d-s-e-e.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">digitale F&ouml;rderportal der DSEE</span></a><span style="font-weight: 400;">, was insbesondere f&uuml;r kleinere Organisationen ohne gro&szlig;e Antragskapazit&auml;t einen niederschwelligen Zugang bedeutet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was genau als Ma&szlig;nahme gef&ouml;rdert wird, ist vergleichsweise offen: Gef&ouml;rdert werden beispielsweise Materialkosten f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungslogistik, Honorare f&uuml;r externe Referent:innen etwa f&uuml;r Qualifizierungsworkshops, Veranstaltungs- oder Kommunikationsformate, die zur Ehrenamtsgewinnung beitragen, oder Kosten f&uuml;r Dankes- und Anerkennungsaktionen f&uuml;r Engagierte. Damit bietet das Mikrof&ouml;rderprogramm einen sehr pragmatischen Einstieg f&uuml;r Ma&szlig;nahmen, die direkt in die Engagementpraxis einzahlen. Die Orientierung am konkreten Bedarf und die unkomplizierte Zugangslogik machen das Programm zu einem attraktiven Einstieg, um Engagementarbeit kurzfristig zu finanzieren und nachhaltig zu entwickeln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong><span style="font-weight: 400;">Weitere Infos erhalten Sie entweder &uuml;ber den </span><a href="mailto:hallo@d-s-e-e.de" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">direkten Kontakt bei der DSEE per Mail</span></a><span style="font-weight: 400;"> (hallo@d-s-e-e.de) oder auf der kommenden </span><a href="https://pretix.eu/DSEE/Mikro-2-26/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Informationsveranstaltung zum Mikrof&ouml;rderprogramm am 16. M&auml;rz</span></a><span style="font-weight: 400;">.</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&bdquo;action! Aktiv f&uuml;r eine globale Welt&ldquo;</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das F&ouml;rderprogramm &bdquo;</span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/action/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">action! Aktiv f&uuml;r eine globale Welt</span></a><span style="font-weight: 400;">&ldquo; wurde von der DSEE gemeinsam mit dem </span><a href="https://www.bmz.de/de" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung</span></a><span style="font-weight: 400;"> eingerichtet und unterst&uuml;tzt ehrenamtlich Engagierte bei der Umsetzung entwicklungspolitischer Bildungsaktionen. Ziel ist es, lokale Initiativen, Gruppen oder engagierte Einzelpersonen dabei zu f&ouml;rdern, global relevante Themen wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Klima oder die Zusammenh&auml;nge zwischen lokalem Handeln und globalen Effekten sichtbar zu machen. Die F&ouml;rderung betr&auml;gt bis zu 500 Euro pro Aktion und deckt in der Regel 100 Prozent der Projektkosten ab. Antragsberechtigt sind ehrenamtlich Engagierte ab 18 Jahren &ndash; darunter Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen sowie nicht eingetragene Vereine oder Vereine in Gr&uuml;ndung. Eingetragene Vereine als juristische Personen sind in diesem Programm nicht antragsberechtigt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In der Praxis eignet sich &bdquo;action!&ldquo; insbesondere f&uuml;r niedrigschwellige Bildungs- und Mitmachformate, zum Beispiel Workshops, Planspiele, Diskussionsrunden oder kreative Aktionen, die globale Themen im lokalen Kontext verankern und Engagement f&uuml;r nachhaltige Entwicklung st&auml;rken. Die F&ouml;rderung ist bis Ende 2027 verf&uuml;gbar; f&uuml;r Aktionen in bestimmten Jahren gelten jeweils Fristen f&uuml;r Antragstellung und Projektabschluss, weshalb eine fr&uuml;hzeitige Planung sinnvoll ist.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Daneben bietet die DSEE f&uuml;r das Programm Unterst&uuml;tzung durch Beratungsangebote und Online-Informationstermine an, die besonders f&uuml;r erstmalige Antragstellende hilfreich sind. Insgesamt er&ouml;ffnet &bdquo;action!&ldquo; eine gute M&ouml;glichkeit, globales Lernen mit lokalem Ehrenamt zu verkn&uuml;pfen und zugleich F&ouml;rdermittel f&uuml;r Ma&szlig;nahmen zu gewinnen, die zur Bewusstseinsbildung und Gemeinschaftsst&auml;rkung beitragen. Der Antragsprozess ist durch </span><a href="https://cloud.d-s-e-e.de/apps/appointments/pub/trV2bAc4rc79GywY/form" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Online-Sprechstunden</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/telefon-sprechstunde-action/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Telefon-Sprechstunden</span></a><span style="font-weight: 400;"> sowie ein kostenfreies </span><a href="https://pretix.eu/DSEE/action-7/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Webinar am 09. M&auml;rz</span></a><span style="font-weight: 400;"> besonders niederschwellig gestaltet.</span></span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aktionsf&ouml;rderprogramm &bdquo;Ehrentag&ldquo;</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das </span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/aktionsfoerderprogramm-ehrentag/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Aktionsf&ouml;rderprogramm rund um den &bdquo;Ehrentag&ldquo;</span></a><span style="font-weight: 400;"> unterst&uuml;tzt Mitmach- und Engagementaktionen im Zeitraum vom 16. bis zum 31. Mai 2026. Im Zentrum steht die Sichtbarmachung von Engagement: Die DSEE f&ouml;rdert Mitmachaktionen mit bis zu 500 Euro als Vollfinanzierung, das hei&szlig;t ohne eigenen finanziellen Eigenanteil. Das Programm richtet sich an Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, nicht eingetragene Vereine, Vereine in Gr&uuml;ndung, aber auch Kommunen und andere Akteur:innen, die vor Ort Engagementideen umsetzen wollen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gef&ouml;rdert werden kreative Aktionen, die Menschen zusammenbringen, Beteiligung f&ouml;rdern oder Engagement sichtbar machen &ndash; etwa lokale Begegnungsformate, Ehrenamtsmessen, Vereinsfeste, Informationsst&auml;nde oder andere Mitmachaktionen im Aktionszeitraum. Die Antragstellung ist &uuml;ber das </span><a href="https://foerderportal.d-s-e-e.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">digitale F&ouml;rderportal der DSEE</span></a><span style="font-weight: 400;"> m&ouml;glich, und es wird ausdr&uuml;cklich auf eine unkomplizierte, unb&uuml;rokratische Umsetzung hingewiesen, damit m&ouml;glichst viele Ideen realisiert werden k&ouml;nnen. Durch den Fokus auf Mitmachaktionen eignet sich dieses F&ouml;rderformat sehr gut, um Engagement sichtbar zu machen, neue Engagierte anzusprechen und zugleich lokale Netzwerke zu st&auml;rken &ndash; Aspekte, die sich unmittelbar auf die Wahrnehmung der eigenen Organisation und die Fundraising-Kommunikation auswirken k&ouml;nnen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Auch f&uuml;r dieses Programm findet eine </span><a href="https://pretix.eu/DSEE/ehrentag-2/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">kostenlose online-Informationsveranstaltung statt</span></a><span style="font-weight: 400;">, diesmal schon am 23. Februar.</span></span></span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>F&ouml;rderdatenbank und Begleitangebote systematisch nutzen</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&Uuml;ber die drei </span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/aktuelle-programme/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">konkreten F&ouml;rderprogramme</span></a><span style="font-weight: 400;"> hinaus bietet die DSEE eine st&auml;ndig wachsende </span><a href="https://foerderdatenbank.d-s-e-e.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">F&ouml;rderdatenbank</span></a><span style="font-weight: 400;"> (Stand 10.2.26: 1338 verschiedene F&ouml;rderangebote) und </span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/veranstaltungen/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">vielf&auml;ltige Begleitformate</span></a><span style="font-weight: 400;">, die Engagement- und Fundraisingverantwortliche systematisch nutzen sollten. Die Datenbank verschafft einen &Uuml;berblick &uuml;ber aktuell verf&uuml;gbare F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten im Bereich Engagement und Ehrenamt &ndash; &uuml;ber die DSEE-Programme hinaus &ndash; und hilft dabei, passende F&ouml;rdert&ouml;pfe f&uuml;r unterschiedliche Projektideen zu identifizieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Parallel dazu bietet die DSEE </span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/engagierte-gewinnen/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">allgemeine Tipps</span></a><span style="font-weight: 400;">, ein </span><a href="https://dsee-lernportal.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">praktisches Lernportal</span></a><span style="font-weight: 400;">, Webinare, Online-Seminare, Beratungen und Austauschformate zu Themen wie Antragstellung, Vereinsentwicklung, Digitalisierung, Ehrenamtsmanagement oder Kommunikation an. Diese Angebote sind f&uuml;r viele Initiativen eine niedrigschwellige M&ouml;glichkeit, Expertise aufzubauen und F&ouml;rderprozesse strategisch einzubetten. Durch die regelm&auml;&szlig;ige Teilnahme an Informations- und Qualifizierungsangeboten k&ouml;nnen Organisationen ihre internen Kompetenzen st&auml;rken, Antr&auml;ge zielgerichteter formulieren und ihre Engagement- und Fundraisingarbeit insgesamt professionalisieren. Das erzielt langfristig oft mehr Wirkung als einzelne F&ouml;rderzusch&uuml;sse.</span></span></span></span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wir w&uuml;nschen Ihnen viel Erfolg bei der St&auml;rkung Ihres ehrenamtlichen Engagements und bei der gezielten Nutzung der F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten der Deutschen Stiftung f&uuml;r Engagement und Ehrenamt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>#emcra_und_die_DSEE</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie praxisnah und wirkungsvoll Engagementf&ouml;rderung aussehen kann, zeigte sich zum Beispiel im Kooperationsprojekt </span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/aktuelles/foerdermittelwerkstatt-2025/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">F&ouml;rdermittelwerkstatt Ehrenamt</span></a><span style="font-weight: 400;">, das wir Ende 2025 im Auftrag der </span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Deutschen Stiftung f&uuml;r Engagement und Ehrenamt (DSEE)</span></a><span style="font-weight: 400;"> zusammen mit der </span><a href="https://agentur-zielgenau.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Agentur Zielgenau</span></a><span style="font-weight: 400;"> umsetzen durften. Im Rahmen der F&ouml;rdermittelwerkst&auml;tten waren wir in 18 Kommunen in ganz Deutschland unterwegs. In Gemeindeh&auml;usern, Vereinsr&auml;umen und Begegnungsorten, insbesondere in den l&auml;ndlichen Regionen Ostdeutschlands, haben wir Ehrenamtliche und Verantwortliche aus Vereinen und Initiativen begleitet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Mittelpunkt der Werkst&auml;tten standen nicht nur konkrete F&ouml;rderprogramme, sondern grundlegende Fragen der F&ouml;rder- und Organisationspraxis: Wie finden Projekte passende F&ouml;rdermittel? Welche strukturellen Voraussetzungen brauchen Organisationen, um F&ouml;rderungen dauerhaft nutzen zu k&ouml;nnen? Und was braucht es jenseits eines guten Antrags an Klarheit, Zusammenarbeit und interner Struktur, damit Engagement langfristig wirksam bleibt? Der direkte Austausch vor Ort hat dabei deutlich gemacht, wie viel Ideenreichtum und Engagement in den Regionen stecken &ndash; oft mit begrenzten Ressourcen, aber gro&szlig;er Wirkung f&uuml;r unser Gemeinwesen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die R&uuml;ckmeldungen aus den Werkst&auml;tten haben gezeigt, wie wichtig niedrigschwellige F&ouml;rderangebote und begleitende Formate sind, die F&ouml;rderwissen mit Organisationsentwicklung verbinden. Diese wichtigen Prozesse &uuml;berall in Deutschland zu begleiten und unsere lebendige Zivilgesellschaft nachhaltig zu st&auml;rken, war eine tolle Aufgabe. Gerne mehr davon. :)</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unsere Zusammenarbeit mit der DSEE haben wir gleich zu Beginn des Jahres 2026 um einen weiteren Baustein erweitert. In der </span><strong>DSEE-Vereinsschule</strong><span style="font-weight: 400;"> gestalteten Lena Glemser von den </span><a href="https://www.zukunftsmacher-innen.org/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Zukunftsmacher:innen</span></a><span style="font-weight: 400;"> und unsere Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Heike Kraack-Tichy eine vierteilige Webinar-Reihe zu Themen wie guter Zusammenarbeit, Leadership, Generationenwechsel im Vorstand und strategischer Ehrenamtskoordination. Bei diesen Online-Angeboten richtete sich der Blick st&auml;rker auf Strukturen, F&uuml;hrung und nachhaltige Zusammenarbeit im Ehrenamt. Solltet Ihr die Webinare verpasst haben, dann k&ouml;nnt Ihr Euch diese jetzt kostenfrei </span><a href="https://dsee-lernportal.de/course/search.php?sort_by=score%3Adesc&amp;filter%5Bcategory%5D=&amp;search=&amp;filter%5Bstartdate%5D=01.01.2026&amp;filter%5Benddate%5D=31.01.2026" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">auf dem DSEE Lernportal in Videoform anschauen</span></a><span style="font-weight: 400;">.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hier geht es direkt zu den einzelnen Themen:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><a href="https://dsee-lernportal.de/course/Generationswechsel-26" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Ein St&uuml;ck in die Zukunft - Junge Menschen f&uuml;r Vereinsarbeit begeistern</span></a></li>
<li style="font-weight: 400;"><a href="https://dsee-lernportal.de/course/Zusammenarbeit-Vorstand-26" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Von Hierarchie zu Gemeinschaft &ndash; Zusammenarbeit neu denken</span></a></li>
<li style="font-weight: 400;"><a href="https://dsee-lernportal.de/course/Innovationskultur-26" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Ver&auml;nderung gestalten statt verwalten &ndash; Innovationskultur f&ouml;rdern</span></a></li>
<li style="font-weight: 400;"><a href="https://dsee-lernportal.de/course/Fuehrung-26" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Gemeinsam wirksam &ndash; Strategisch f&uuml;hren im Ehrenamt&nbsp;</span></a></li>
</ul>
<p><strong><span style="font-weight: 400;">Wir w&uuml;rden uns freuen, wenn Ihr die spannenden Angebote der DSEE auch in Zukunft nutzt. Wo wir k&ouml;nnen, werden wir uns&nbsp;als emcra aktiv f&uuml;r die St&auml;rkung von Engagement und Ehrenamt in Deutschland und Europa einsetzen. Es wird hoffentlich weitere Aktivit&auml;ten mit der DSEE geben. Wenn Ihr immer wissen wollt, was wir planen, dann folgt emcra am besten bei </span><a href="https://www.linkedin.com/company/emcra-co-shaping-europe" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">LinkedIn</span></a><span style="font-weight: 400;">. Dann k&ouml;nnt Ihr nichts verpassen. </span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><span style="font-weight: 400;"><strong style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><span style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial; display: inline !important;">Haben Sie Interesse oder Fragen zu diesen Angeboten? Bitte kontaktieren Sie uns direkt (030/ 3180 1330) oder per E-Mail an info@emcra.eu. Wir informieren Sie auch gerne &uuml;ber die umfassenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten, um Ihre Teilnahme an unseren Weiterbildungen zu erm&ouml;glichen. Ihre Teilnahme kann bis zu 100 % gef&ouml;rdert werden. Die gef&ouml;rderte Teilnahme ist auch berufsbegleitend m&ouml;glich, wobei der Arbeitgeber zus&auml;tzlich zur Weiterbildungsf&ouml;rderung einen Lohnkostenzuschuss erhalten kann.</span></strong></span></p>]]></content:encoded>
			<category>Fördertipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 12:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EU-Förderung mit System - Warum Institutional Readiness entscheidet</title>
			<link>https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/eu-foerderung-mit-system-warum-institutional-readiness-entscheidet/?cHash=0cc177a86b106912b2194681840eadda</link>
			<description>Europ&auml;ische F&ouml;rderprogramme stehen hoch im Kurs. Angesichts wachsender Prekarit&auml;t...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Europ&auml;ische F&ouml;rderprogramme stehen hoch im Kurs. Angesichts wachsender Prekarit&auml;t nationaler Mittel und steigender Anforderungen an Wirkung und Innovation r&uuml;cken transnationale EU-Projekte f&uuml;r immer mehr Organisationen in den Fokus. Ob Bildung, Soziales, Kultur oder Zivilgesellschaft: Viele Akteure besch&auml;ftigen sich aktuell mit der Frage, ob und wie europ&auml;ische F&ouml;rdermittel ein sinnvoller Baustein der eigenen Finanzierungs- und Entwicklungsstrategie sein k&ouml;nnen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gleichzeitig ist die Unsicherheit gro&szlig;. EU-F&ouml;rderung gilt als komplex, zeitintensiv und schwer kalkulierbar. Antragstellung, Konsortialarbeit, Finanzmanagement und Berichtspflichten unterscheiden sich teils deutlich von bekannten nationalen F&ouml;rderlogiken. Nicht selten entsteht der Eindruck, europ&auml;ische Projekte seien nur f&uuml;r gro&szlig;e Organisationen mit eigenen EU-Abteilungen machbar. Diese Wahrnehmung f&uuml;hrt dazu, dass Chancen ungenutzt bleiben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In unserer Beratungspraxis sehen wir jedoch immer wieder: Der entscheidende Faktor ist nicht die Gr&ouml;&szlig;e einer Organisation, sondern vielmehr Haltung und Vorbereitung. Europ&auml;ische Projektarbeit ist keine reine Projektentscheidung, sondern eine institutionelle Weichenstellung. Sie beeinflusst Strukturen, Arbeitsweisen, Verantwortlichkeiten und nicht zuletzt die Organisationskultur. Genau hier setzt das Konzept der </span><em><span style="font-weight: 400;">Institutional Readiness</span></em><span style="font-weight: 400;"> an.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Institutional Readiness beschreibt die Frage, wie gut eine Organisation strukturell, personell und strategisch auf EU-Projekte vorbereitet ist &ndash; und wo Entwicklungsbedarf besteht. Wer diesen Blick fr&uuml;hzeitig einnimmt, kann Risiken reduzieren, realistische Entscheidungen treffen und europ&auml;ische Projekte gezielt als Instrument der Organisationsentwicklung nutzen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In diesem F&ouml;rdertipp beleuchten wir die Chancen und Herausforderungen europ&auml;ischer Projektarbeit aus institutioneller Perspektive. Wir zeigen, warum EU-F&ouml;rderung mehr ist als ein gut geschriebener Antrag, welche typischen Stolpersteine auftreten und wie Organisationen Schritt f&uuml;r Schritt ihre europ&auml;ische Handlungsf&auml;higkeit aufbauen k&ouml;nnen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">&Uuml;brigens: Wenn wir von EU-Projekten sprechen, meinen wir damit ausdr&uuml;cklich transnationale europ&auml;ische Projekte mit grenz&uuml;berschreitenden Projektaktivit&auml;ten - wie beispielsweise </span><a href="https://www.emcra.eu/eu-foerdertipp/eu-foerdertipp/article/europaeische-projektpartnerschaften-mit-erasmus-schon-wieder-eine-kleine-foerdermittelrevolut/?cHash=a57946861a81a465ce22625b7c69d991" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Erasmus+</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.emcra.eu/eu-foerdertipp/eu-foerdertipp/article/10-jahre-creative-europe-eu-foerderung-fuer-kultur-und-kreativitaet/?cHash=7cd2b64001b73d1b0bf10c10ff9e3001" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Creative Europe</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.emcra.eu/eu-foerdertipp/eu-foerdertipp/article/foerderprogramm-cerv-fuer-demokratie-gegen-ungerechtigkeit/?cHash=fe1d393a4cbe39ef850f20e2556d0190" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">CERV</span></a><span style="font-weight: 400;">. Wer sich f&uuml;r die nationalen F&ouml;rdert&ouml;pfe der EU interessiert, kann in diesem </span><a href="https://www.emcra.eu/eu-foerdertipp/eu-foerdertipp/article/esf-was-geht-noch-bis-2027/?cHash=69a0061d112ebb96f29a30bcb864a42b" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">F&ouml;rdertipp zum ESF</span></a><span style="font-weight: 400;"> mehr dazu erfahren oder sich </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/auf-nach-europa/finanzierung/eu-foerderung-verstehen-die-drei-bereiche-der-eu-foerderung-die-sie-kennen-sollten/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> einen &Uuml;berblick &uuml;ber die verschiedenen F&ouml;rderarten der EU verschaffen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Unser Tipp:</strong>&nbsp;EU-Projekte lohnen sich dort, wo sie strategisch gewollt und institutionell getragen werden. Wer fr&uuml;hzeitig pr&uuml;ft, ob Strukturen, Ressourcen und Kompetenzen passen, erh&ouml;ht nicht nur die F&ouml;rderchancen, sondern auch den langfristigen Mehrwert europ&auml;ischer Zusammenarbeit f&uuml;r die eigene Organisationsentwicklung!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>EU-F&ouml;rderung ist eine institutionelle Entscheidung&nbsp;</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Entscheidung, europ&auml;ische F&ouml;rdermittel zu nutzen, ist weit mehr als die Frage, ob ein einzelner </span><a href="https://www.emcra.eu/eu-foerdertipp/eu-foerdertipp/article/gibt-es-den-perfekten-eu-projektantrag/?cHash=00d2352befca03601254d92acc936dce" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Projektantrag</span></a><span style="font-weight: 400;"> gestellt wird. Sie betrifft die gesamte Organisation und sollte entsprechend bewusst getroffen werden. EU-Projekte greifen tief in Strukturen, Prozesse und den Arbeitsalltag ein &ndash; unabh&auml;ngig davon, ob es sich um ein kleines Kooperationsprojekt oder ein gro&szlig;es Verbundvorhaben handelt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Europ&auml;ische Projekte sind in der Regel langfristig angelegt, </span><a href="https://www.emcra.eu/eu-foerdertipp/eu-foerdertipp/article/strategische-partnersuche-fuer-eu-projekte-merkmale-guter-partner-und-bewaehrte-methoden/?cHash=45449faded4d4bffaf45d2bb5d790ea2" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">arbeiten mit internationalen Partnern</span></a><span style="font-weight: 400;"> und folgen klar definierten Programmzielen. Das erfordert Verbindlichkeit, Planungssicherheit und interne Abstimmung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Dokumentation, Transparenz und Rechenschaft. Wer diese Aspekte nicht von Anfang an mitdenkt, l&auml;uft Gefahr, dass EU-Projekte als zus&auml;tzliche Belastung wahrgenommen werden &ndash; statt als strategische Chance.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In der Praxis zeigt sich h&auml;ufig, dass EU-Projekte &bdquo;auf dem Papier&ldquo; gut zur Organisation passen, intern jedoch nicht ausreichend verankert sind. Wenn Leitungsebene, Verwaltung und Fachbereiche nicht gemeinsam hinter dem Vorhaben stehen, entstehen Reibungsverluste. Entscheidungen verz&ouml;gern sich, Zust&auml;ndigkeiten bleiben unklar und Projektteams arbeiten zu oft am Limit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erfolgreiche Organisationen gehen deshalb anders vor. Sie verstehen EU-F&ouml;rderung als Teil ihrer Organisationsstrategie. Sie kl&auml;ren vorab, welche Rolle europ&auml;ische Projekte spielen sollen, welche Ressourcen langfristig zur Verf&uuml;gung stehen und wie Verantwortung intern verteilt wird. Besonders wichtig: die R&uuml;ckendeckung durch die Leitungsebene. Ohne diese bleibt europ&auml;ische Projektarbeit meist fragil.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Einarbeitung in die Spezifika der EU-F&ouml;rderung lohnt sich besonders, wenn Sie das erlernte Wissen mehrfach anwenden. Wer einmal verstanden hat, wie man erfolgreiche EU-Projekte durchf&uuml;hrt, wird sehr wahrscheinlich gleich das n&auml;chste beantragen. Das Erfahrungswissen und die institutionellen Voraussetzungen entwickeln sich somit immer weiter und die europ&auml;ische Projektf&ouml;rderung kann zu einem kalkulierbaren Bestandteil ihrer Finanzierungsstrategie werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unser Rat lautet daher: Treffen Sie die Entscheidung f&uuml;r oder gegen EU-F&ouml;rderung bewusst und auf Organisationsebene. Nicht jedes EU-Projekt ist sinnvoll &ndash; aber jedes erfolgreiche EU-Projekt basiert auf einer klaren institutionellen Entscheidung.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Institutional Readiness realistisch einsch&auml;tzen</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Institutional Readiness beschreibt den Reifegrad einer Organisation im Hinblick auf europ&auml;ische Projektarbeit. Dabei geht es nicht um ein starres Kriterium, sondern um eine ehrliche Standortbestimmung. Kaum eine Organisation ist in allen Bereichen gleicherma&szlig;en gut vorbereitet &ndash; entscheidend ist, dies zu wissen und gezielt damit umzugehen. Man kann auch on the job lernen. Wichtig ist dann nur, die eigenen Schw&auml;chen realistisch einzusch&auml;tzen und entsprechend damit umzugehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zentrale Aspekte der Institutional Readiness sind unter anderem: personelle Kapazit&auml;ten, Erfahrungen im Projekt- und Finanzmanagement, Entscheidungsstrukturen, Sprach- und interkulturelle Kompetenzen sowie funktionierendes Wissensmanagement. Auch Fragen zur Kofinanzierung und der internen Kommunikation spielen eine wichtige Rolle.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele Organisationen verf&uuml;gen &uuml;ber hohe fachliche Expertise und ein starkes Netzwerk, untersch&auml;tzen jedoch den organisatorischen Aufwand europ&auml;ischer Projekte. Andere sind strukturell gut aufgestellt, haben aber noch wenig Erfahrung mit transnationaler Zusammenarbeit. Beides ist kein Ausschlusskriterium &ndash; solange die eigene Ausgangslage realistisch eingesch&auml;tzt wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein systematischer Readiness-Check hilft, blinde Flecken zu identifizieren. Er zeigt auf, wo kurzfristig nachgebessert werden sollte und wo St&auml;rken gezielt ausgespielt werden k&ouml;nnen. Gleichzeitig schafft er eine gemeinsame Diskussionsgrundlage im Team und mit der Leitungsebene. Hierbei hilft insbesondere der </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/produkte/selbstanalyse-tool/ " target="_blank"><span style="font-weight: 400;">kostenlose online-Selbsttest</span></a><span style="font-weight: 400;">, den wir im Rahmen unseres EU-Projektes </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">upgrade2europe</span></a><span style="font-weight: 400;"> entwickelt haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aus der Praxis wissen wir: Organisationen, die sich diese Zeit vor der Antragstellung nehmen, sind langfristig erfolgreicher. Sie w&auml;hlen passendere F&ouml;rderformate, kalkulieren realistischer und gehen souver&auml;ner mit Anforderungen der F&ouml;rdermittelgeber um. Institutional Readiness ist kein b&uuml;rokratisches Hindernis, sondern ein strategisches Werkzeug, das Sie einsetzen sollten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>EU-Projekte ver&auml;ndern den Arbeitsalltag</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Europ&auml;ische Projekte bringen nicht nur zus&auml;tzliche Mittel, sondern auch neue Arbeitsweisen mit sich. Projektarbeit nach EU-Logik bedeutet, in klaren Phasen, Meilensteinen und Ergebnissen zu denken. Aufgaben, Zust&auml;ndigkeiten und Zeitbudgets werden verbindlicher geregelt, als viele Organisationen es aus ihrem Alltag gewohnt sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Typisch f&uuml;r EU-Projekte ist die Arbeit in internationalen Konsortien. Abstimmungen erfolgen auf Englisch, Entscheidungen werden gemeinsam getroffen und Zeitpl&auml;ne m&uuml;ssen &uuml;ber L&auml;ndergrenzen hinweg koordiniert werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Dokumentation und Berichtswesen. Arbeitszeiten, Ergebnisse und Ausgaben m&uuml;ssen nachvollziehbar belegt werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Ver&auml;nderungen werden nicht immer als angenehm empfunden. Sie erfordern Disziplin, Abstimmung und eine gewisse Umstellung im Arbeitsalltag. Gleichzeitig berichten viele Organisationen im R&uuml;ckblick von positiven Effekten: klarere Prozesse, bessere interne Kommunikation und ein h&ouml;heres Bewusstsein f&uuml;r unterschiedliche Arbeits- und Kommunikationsweisen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wichtig ist, diese Ver&auml;nderungen aktiv zu gestalten. EU-Projekte sollten nicht &bdquo;nebenbei&ldquo; laufen, sondern in bestehende Strukturen integriert werden. Projektteams brauchen klare Mandate, Zeitbudgets und Schnittstellen zur Verwaltung. Auch die Zusammenarbeit zwischen Fachabteilungen und Finanzmanagement sollte fr&uuml;hzeitig gekl&auml;rt sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unser Tipp: Sehen Sie EU-Projekte nicht allein als F&ouml;rderinstrument, sondern als Lernfeld. Wer bereit ist, die eigene Arbeitsweise weiterzuentwickeln, profitiert auch jenseits des konkreten Projekts.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Menschen, Haltung und Wissen entscheiden</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Ende sind es die Menschen, die europ&auml;ische Projekte tragen. Motivation, Haltung und Kompetenzen im Team sind entscheidend daf&uuml;r, ob EU-Projekte gelingen. Dabei geht es nicht nur um Fachwissen, sondern auch um die Bereitschaft, in Projekten, auf Englisch und in internationalen Kontexten zu arbeiten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders kritisch ist die Abh&auml;ngigkeit von Einzelpersonen. Wenn EU-Wissen nur bei einer Person liegt, entstehen Risiken &ndash; etwa bei Personalwechsel oder &Uuml;berlastung. Nachhaltige europ&auml;ische Projektarbeit setzt daher auf Wissensverteilung und interne Lernprozesse.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erfolgreiche Organisationen investieren gezielt in Qualifizierung, Wissensmanagement und Teamarbeit. Sie schaffen R&auml;ume f&uuml;r Austausch, dokumentieren Erfahrungen und bauen europ&auml;ische Kompetenzen systematisch auf. Oft erfolgt dies schrittweise: zun&auml;chst als Partner in EU-Projekten, sp&auml;ter als koordinierende Organisation. Eine gute Option ist auch unsere bew&auml;hrte </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-eu-fundraiserin/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Weiterbildung zur EU-Fundraiser:in</span></a><span style="font-weight: 400;">, die sowohl Newcommern einen guten Einstieg bietet, als auch erprobten Fachleuten neue Inspiration und so manches Aha-Erlebnis beschert.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch die Haltung der Mitarbeitenden spielt eine zentrale Rolle. Europ&auml;ische Projekte erfordern Offenheit f&uuml;r neue Perspektiven, andere Arbeitskulturen und manchmal auch Kompromisse. Diese Haltung l&auml;sst sich nicht verordnen, aber f&ouml;rdern &ndash; durch transparente Kommunikation und realistische Erwartungen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unser Fazit: EU-Projekte sind Teamarbeit. Wer Menschen und Wissen in den Mittelpunkt stellt, schafft die Grundlage f&uuml;r nachhaltigen Erfolg.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Europ&auml;ische Projekte er&ouml;ffnen neue Perspektiven f&uuml;r Organisationen, die bereit sind, den n&auml;chsten Schritt zu gehen. Gehen Sie bedacht voran - aber gehen Sie voran!</strong></p>
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<p><strong>#emcra_und_europ&auml;ische_Projektarbeit</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aus unserer Arbeit bei emcra wissen wir: EU-Projekte entfalten ihren Mehrwert dann, wenn sie nicht als Ausnahme, sondern als Teil der Organisationsentwicklung verstanden werden. In zahlreichen europ&auml;ischen Vorhaben &ndash; vom </span><a href="https://www.emcra.eu/fileadmin/user_upload/pdf/Cassandra/CASSANDRA_Handbuch_Unternehmensresilienz_DE_V.1.0-2.pdf" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Kompetenzaufbau im Bereich Risikomanagement</span></a><span style="font-weight: 400;"> &uuml;ber </span><a href="https://digital-transformation-tool.eu/startseite-2/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">digitale Transformation</span></a><span style="font-weight: 400;"> bis hin zu </span><a href="https://irp.cdn-website.com/7acf8288/files/uploaded/INCLUDE_IO3_Handbuch_DE.pdf" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">inklusiven F&uuml;hrungsans&auml;tzen</span></a><span style="font-weight: 400;"> &ndash; haben wir erlebt, wie stark europ&auml;ische Projektarbeit Strukturen, Rollen und Arbeitsweisen pr&auml;gt.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Projekt </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">upgrade2europe</span></a><span style="font-weight: 400;"> stand genau diese Frage im Mittelpunkt: Wie gut sind Organisationen eigentlich auf europ&auml;ische Zusammenarbeit vorbereitet? Die R&uuml;ckmeldungen aus der Praxis waren eindeutig. Nicht fehlende Projektideen oder Motivation sind das Hauptproblem, sondern unklare Zust&auml;ndigkeiten, begrenzte Zeitressourcen und fehlende gemeinsame Orientierung. Im Grunde ist dieser F&ouml;rdertipp ein starkes Pl&auml;doyer f&uuml;r die kostenfreien Produkte, die wir im Rahmen des </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">upgrade2europe</span></a><span style="font-weight: 400;"> Projektes entwickelt haben: Der entwickelte Readiness-Ansatz und der Selbsttest haben vielen Organisationen erstmals eine strukturierte Grundlage gegeben, um intern &uuml;ber die eigenen Ambitionen zu EU-Projekten ins Gespr&auml;ch zu kommen &ndash; realistisch und ohne &Uuml;berforderung. Auf der </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Projektwebsite</span></a><span style="font-weight: 400;"> stehen alle Produkte kostenfrei zur Verf&uuml;gung. Schauen Sie doch mal in den </span><a href="https://assessment2022.europeanisation.eu/index.php/752642?lang=de" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Online-Selbsttest</span></a><span style="font-weight: 400;"> herein und gewinnen Sie einen Eindruck davon, wo Ihre Organisation steht, st&ouml;bern Sie im </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/produkte/handbuch/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Handbuch</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder abonnieren Sie den </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/produkte/e-mail-kurs/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">E-Mail-Kurs</span></a><span style="font-weight: 400;"> f&uuml;r kleine Wissenshappen auf Ihrem Weg zur Europ&auml;isierung.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unser Fazit aus &uuml;ber zwei Jahrzehnten europ&auml;ischer Projektarbeit: EU-F&ouml;rderung ist kein Selbstl&auml;ufer &ndash; aber sie lohnt sich, wenn Organisationen bereit sind, sich strukturell und strategisch darauf einzulassen!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><span style="font-weight: 400;"><strong style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><span style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial; display: inline !important;">Haben Sie Interesse oder Fragen zu diesen Angeboten? Bitte kontaktieren Sie uns direkt (030/ 3180 1330) oder per E-Mail an info@emcra.eu. Wir informieren Sie auch gerne &uuml;ber die umfassenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten, um Ihre Teilnahme an unseren Weiterbildungen zu erm&ouml;glichen. Ihre Teilnahme kann bis zu 100 % gef&ouml;rdert werden. Die gef&ouml;rderte Teilnahme ist auch berufsbegleitend m&ouml;glich, wobei der Arbeitgeber zus&auml;tzlich zur Weiterbildungsf&ouml;rderung einen Lohnkostenzuschuss erhalten kann.</span></strong></span></p>
<p style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Fördertipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 17:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>2026: Die neue Wirklichkeit für Fundraising, Fördermittel &amp; OE – Was jetzt zählt</title>
			<link>https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/2026-die-neue-wirklichkeit-fuer-fundraising-foerdermittel-oe-was-jetzt-zaehlt/?cHash=f651cc1728fbc160d4653cc228a2be28</link>
			<description>Das Jahr 2026 bringt f&uuml;r Organisationen, Unternehmen, Berater:innen und Fachkr&auml;fte eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Das Jahr 2026 bringt f&uuml;r Organisationen, Unternehmen, Berater:innen und Fachkr&auml;fte eine Vielzahl an Herausforderungen und neue Chancen. Die Entwicklung in den Themengebieten F&ouml;rdermittelpolitik, Fundraising und Organisationsentwicklung nimmt weiter an Tempo zu. Der Schub kommt vor allem aus den Bereichen Digitalisierung und KI sowie durch den Wandel gesellschaftlicher Erwartungen und politischer Rahmenbedingungen in Deutschland, Europa und der Welt. Wer sich heute strategisch, technologisch und kompetenzbasiert auf die anstehenden Entwicklungen ausrichtet, wird 2026 und in den folgenden Jahren gut bestehen k&ouml;nnen. Dabei sind wir als Einzelpersonen genauso angesprochen wie als Organisationen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Worauf kommt es an? Zuerst einmal sollten wir uns mit den aktuellen Trends n&auml;her besch&auml;ftigen und &uuml;berlegen, welche Folgen sich daraus f&uuml;r uns und unsere Organisationen ableiten lassen. Dazu mehr in den Tipps weiter unten. Parallel ist wichtig, dass wir uns und unsere Organisationen besser auf verschiedene m&ouml;gliche Zuk&uuml;nfte vorbereiten. Wir m&uuml;ssen angemessen reagieren k&ouml;nnen, egal was 2026 und die folgenden Jahre mit sich bringen. Das bedeutet insbesondere: weniger planen und mehr Zeit und Ressourcen in die eigene Reaktionsf&auml;higkeit investieren. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, sich bietende Chancen zeitnah zu nutzen, Risiken m&ouml;glichst proaktiv zu antizipieren und die davon ausgehenden Gefahren abzuschw&auml;chen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir greifen in diesem F&ouml;rdertipp wichtige Trends aus den Bereichen Fundraising, F&ouml;rdermittel und Organisationsentwicklung auf und leiten konkrete Handlungsoptionen ab. Wir hoffen, Ihnen damit ein wenig R&uuml;ckenwind zu geben &ndash; damit Sie, Ihre Lieben und Ihre Organisation dem kommenden Jahr zuversichtlich entgegensehen k&ouml;nnen.</span></p>
<p><strong>Das gesamte emcra-Team w&uuml;nscht Ihnen ein sch&ouml;nes und erfolgreiches Jahr 2026. Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn wir Sie dabei begleiten d&uuml;rfen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Unser Tipp:&nbsp;<span style="font-weight: 400;">In den folgenden Tipps geht es darum, den richtigen Finanzierungsmix f&uuml;r 2026 und die n&auml;chsten Jahre zu finden sowie parallel die strukturellen Voraussetzungen und das n&ouml;tige Know-how zu schaffen, um erfolgreich wirtschaften zu k&ouml;nnen.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fundraising 2026</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der zentrale technologische Treiber im Fundraising ist und bleibt die K&uuml;nstliche Intelligenz. Wer in 2026 im Spendenmarkt bestehen will, sollte KI-gest&uuml;tzte Personalisierung, Spendendaten-Analyse und Automatisierung nicht nur kennen, sondern gezielt f&uuml;r Segmentierung, Spender:innenansprache und Kampagnenf&uuml;hrung einsetzen. KI hilft vor allem dabei, Zielgruppen feiner zu unterscheiden und damit z. B. innovative Mikrokampagnen oder Peer-to-Peer-Ans&auml;tze zu gestalten.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Hinblick auf die Beantragung bei Stiftungen gilt: Durch KI-basierte Antragstools hat die Anzahl an eingereichten F&ouml;rderantr&auml;gen stark zugenommen. Dieser Trend wird sich 2026 voraussichtlich fortsetzen. Was folgt aus der absehbaren Antragsflut? Nur wirklich kreative, originelle Projekte heben sich noch ab. Um einen Unterschied zu machen, werden Aspekte wie Wirkungsorientierung, Individualit&auml;t und Storytelling wichtiger.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Daraus folgt: Um &uuml;berhaupt weiter mithalten zu k&ouml;nnen, sollte Know-how in KI, Datenanalyse und digitaler Kommunikation als neue Grundfertigkeiten im Bereich Fundraising breit weiterentwickelt werden. Wichtig ist dabei, die KI-Tools als Werkzeuge f&uuml;r denkende Menschen zu begreifen und kreative Prozesse nicht v&ouml;llig zu mechanisieren. Der Kompetenzerwerb und die Kreativit&auml;t echter Menschen d&uuml;rfen nicht auf der Strecke bleiben. Denn wenn alle mit KI bessere Antr&auml;ge stellen k&ouml;nnen, dann werden Geldgeber zwangsl&auml;ufig umschwenken und echte menschliche Kreativit&auml;t und innovative Ideen weitaus st&auml;rker einfordern. Paradoxerweise kann die KI-Revolution im Bereich Fundraising dazu f&uuml;hren, dass parallel eine &bdquo;Vermenschlichung&ldquo; stattfindet. Organisationen, die meinen, dass mit der KI-Maschine die goldene Zukunft f&uuml;r sie beginnt, k&ouml;nnten schneller, als ihnen lieb ist, erkennen, dass alle ihre Antr&auml;ge und Kampagnen zwar qualitativ viel besser sind als noch vor f&uuml;nf Jahren und trotzdem weniger Fundraising-Einnahmen auf dem Konto zu verzeichnen sind. Denn nur Menschen k&ouml;nnen einen echten Unterschied machen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>F&ouml;rdermittel 2026</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zwei Aspekte m&ouml;chten wir im Bereich &ouml;ffentliche F&ouml;rderung hervorheben. Die Vorbereitung auf die n&auml;chste EU-F&ouml;rderperiode ab 2028 und - nicht &uuml;berraschend - auch hier den Einfluss der KI auf den F&ouml;rdermittelsektor.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zuerst zur EU. Bevor die </span><a href="https://www.emcra.eu/eu-foerdertipp/eu-foerdertipp/article/-fae2a6fc9a/?cHash=11a6f6c5e2c53862a158f021fc16087f" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">neue EU-F&ouml;rderperiode</span></a><span style="font-weight: 400;"> startet, sollten alle, die sich bisher noch wenig mit der EU als F&ouml;rderakteur befasst haben, folgendes wissen: Auch in den Jahren 2026 und 2027 flie&szlig;en umfangreiche EU-F&ouml;rdermittel. Die EU-Mittel gehen nur in einzelnen EU-F&ouml;rderbereichen gegen Ende einer F&ouml;rderperiode zur Neige (mehr zu den unterschiedlichen EU-F&ouml;rderbereichen finden Sie </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/auf-nach-europa/finanzierung/eu-foerderung-verstehen-die-drei-bereiche-der-eu-foerderung-die-sie-kennen-sollten/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;">). Parallel gibt es zum Ende einer jeden siebenj&auml;hrigen F&ouml;rderperiode Restmittel, die nach innovativen Projektideen suchen. Nicht selten sehr kurzfristig. Wer &uuml;ber das n&ouml;tige EU-Know-how und ein gutes pers&ouml;nliches Netzwerk verf&uuml;gt, kann von neuen EU-F&ouml;rderchancen profitieren, die auch eine KI nicht vorhersehen kann.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir bieten unsere </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-eu-fundraiserin/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">zertifizierte Weiterbildung zur EU-Fundraiser:in seit mehr als 20 Jahren</span></a><span style="font-weight: 400;"> an und haben bereits mehrere &Uuml;berg&auml;nge von EU-F&ouml;rderperioden begleitet. F&uuml;r Menschen, die sich jetzt zu EU-F&ouml;rdermittelexpert:innen weiterbilden, gilt: Sie profitieren von dem Wissen jetzt und bis mind. 2034. Mit unserer Erfahrung k&ouml;nnen wir gut beurteilen, was sich &auml;ndert und was gleich bleibt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Jetzt zur K&uuml;nstlichen Intelligenz: Vieles, was oben bereits im Hinblick auf das Fundraising bei Stiftungen beschrieben wurde, gilt analog auch im Bereich F&ouml;rdermittel. Sowohl Antragstellende als auch f&ouml;rdermittelvergebende &ouml;ffentliche Stellen investieren immer mehr in KI. Die Folgen sind: Noch mehr und hochwertigere F&ouml;rderantr&auml;ge, aber auch immer mehr mittelm&auml;&szlig;ige &ldquo;copy-paste-Bullshit-Projekte&rdquo;. Parallel wird KI auf der Vergabeseite fl&auml;chendeckend eingef&uuml;hrt - automatisierte Vorpr&uuml;fungen und strengere Auswahlkriterien sind die Folge. Auf welchem neuen Level die Branche sich einpegeln wird, kann niemand aktuell seri&ouml;s prognostizieren. Es gilt auch hier: Ohne KI wird es in Zukunft nicht mehr gehen, aber nur mit KI ist man als Antragsteller:in ebenfalls auf verlorenem Posten. Ein Ausweg: Klasse statt Masse als Devise bei der Antragsentwicklung, klare Positionierung bei F&ouml;rderantr&auml;gen auf die eigenen Kompetenzbereiche, in denen bereits sichtbare Wirkung nachgewiesen werden kann, und keine Angst vor &bdquo;verr&uuml;ckten&ldquo; Ideen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In Zukunft gilt: Gute Antr&auml;ge k&ouml;nnen immer mehr Menschen stellen. Wenn alle &ldquo;gut&rdquo; sein k&ouml;nnen, dann setzt sich &ldquo;sehr gut&rdquo; durch. Um sehr gut zu sein, kann man KI gebrauchen, aber den Unterschied machen auch hier wieder Menschen. Das sind insbesondere Expert:innen, die die Fehler, die Large Language KI-Modelle zwangsl&auml;ufig auch in Zukunft machen werden, erkennen und herausfiltern k&ouml;nnen. Fazit: Expertise und Erfahrung in mind. einem Fachgebiet, gekoppelt mit einem fundierten F&ouml;rdermittelwissen, sind auch in Zukunft der Schl&uuml;ssel zu einer erfolgreichen Karriere im Bereich &ouml;ffentliche F&ouml;rdermittel.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Organisationsentwicklung 2026</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der rasche Wandel von M&auml;rkten, Politik und Gesellschaft verlangt Organisationen im Jahr 2026 weiterhin viel Anpassungsf&auml;higkeit ab. Neue Krisen kommen &ndash; ob politisch, wirtschaftlich oder sozial. Wir wissen nur nicht wann. Organisationale Resilienz wird zum kritischen Erfolgsfaktor und reicht weit &uuml;ber die klassische Krisenpr&auml;vention hinaus. Resiliente Organisationen entwickeln Szenarien, f&ouml;rdern eine ausgepr&auml;gte Fehlerkultur und etablieren Routinen zur Selbstreflexion, um aus R&uuml;ckschl&auml;gen aktiv zu lernen und Ver&auml;nderungen ohne Angst entgegenblicken zu k&ouml;nnen. Das Ziel: nicht nur &uuml;berleben, sondern gest&auml;rkt aus Herausforderungen hervorgehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein besonders dynamischer Hebel f&uuml;r Ihre Zukunftsf&auml;higkeit ist die St&auml;rkung der Selbstorganisation. Organisationen, die Verantwortung auf m&ouml;glichst viele Schultern verteilen und partizipative, agile Arbeitsmodelle etablieren, reagieren schneller und flexibler auf neue Anforderungen. Wer dagegen in Unternehmen oder Organisationen arbeitet, wo in herausfordernden Zeiten als Erstes die Weiterbildungsbudgets zusammengestrichen werden, arbeitet mit einem Damoklesschwert &uuml;ber dem Kopf. Dann ist Vorsicht geboten. Zukunftsf&auml;hige Organisationen investieren 2026 in digitale Lernplattformen, Feedbacksysteme und gezielte Weiterbildungsangebote. Wo Wissen und Kompetenzen st&auml;ndig wachsen und alle Mitarbeitenden an der Gestaltung und Umsetzung von Ver&auml;nderungen beteiligt werden, bilden sich die Organisationen der Zukunft heraus.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Daraus folgt: Wer die eigenen Organisationen in 2026 weiterentwickeln will, setzt auf Gemeinschaft. F&uuml;hrungsaufgaben verteilen, Teilhabe f&ouml;rdern, Eigenverantwortung und dezentrale Entscheidungen zur Regel machen &ndash; dieser Dreiklang macht nicht nur robust, sondern schafft die Basis, zukunftsorientiert agieren zu k&ouml;nnen. In unserem </span><a href="https://irp.cdn-website.com/7acf8288/files/uploaded/INCLUDE_IO3_Handbuch_DE.pdf" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">INCLUDE Ansatz</span></a><span style="font-weight: 400;"> und in </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-include/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">unserer zertifizierten Leadership Weiterbildung</span></a><span style="font-weight: 400;"> zeigen wir praxisnah, wie auch Ihre Organisation Schritt-f&uuml;r-Schritt resilienter, inklusiver und selbstorganisierter werden kann.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gesellschaft und Politik 2026</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mehr Sicherheit in unsicheren Zeiten. Wer w&uuml;nscht sich das nicht? Was bedeutet das konkret in den Bereichen Fundraising, F&ouml;rderung und Organisationsentwicklung in 2026 und in den n&auml;chsten Jahren?&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun - es ist leichter zu identifizieren, was keine Sicherheit schafft. Z. B. wer sich als Organisation nur auf ein oder wenige F&ouml;rderprogramme oder blo&szlig; eine F&ouml;rderebene (EU, Bund, L&auml;nder, Kommune) konzentriert, l&auml;uft Gefahr, pl&ouml;tzlich ganz ohne F&ouml;rderung dazustehen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Fokussierung auf eine Strategie, eine Kernkompetenz, etc., die uns viele betriebswirtschaftlich geschulte Unternehmensberater:innen empfehlen, funktioniert hervorragend in einem sicheren Umfeld. In einem unsicheren Umfeld werden dagegen bewusste Redundanzen und Mehrgleisigkeit immer wichtiger, selbst wenn diese zuerst etwas mehr kosten.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Daraus folgt f&uuml;r Ihre Organisation bzw. Ihr Unternehmen:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Jede:r mit Verantwortung im Bereich F&ouml;rderung sollte die verschiedenen politischen F&ouml;rderphasen von EU, Bund, L&auml;ndern und Kommunen kennen und wissen, wie die eigene Organisation sie zum Vorteil nutzen kann. Dann trifft Sie der n&auml;chste Bruch einer Regierungskoalition und ggf. das Warten auf einen neuen Landes- oder Bundeshaushalt weniger hart.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Jede:r mit Verantwortung im Bereich F&ouml;rderung sollte ein Grundverst&auml;ndnis der politischen F&ouml;rdersysteme von der EU bis zur Kommune haben und deren Interdependenzen kennen. Dazu geh&ouml;rt unter anderem zu wissen, wie der mittelfristige EU-Finanzrahmen zustande kommt, oder warum der gr&ouml;&szlig;te Teil der &ouml;ffentlichen F&ouml;rdermittel, egal auf welcher politischen Ebene, f&uuml;r Projektf&ouml;rderung vergeben wird.&nbsp;</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Jede Organisation braucht einen individuellen Finanzierungs- / F&ouml;rdermittelmix: Ohne Diversifizierung geht es nicht. Faustregeln (hier beispielhaft f&uuml;r eine gemeinn&uuml;tzige Organisation): 1. Privates Fundraising und &ouml;ffentliche F&ouml;rderung kombinieren; 2. &ouml;ffentliche F&ouml;rderung von mehr als einer politischen Ebene in Anspruch nehmen, z. B. Land und EU; 3. private F&ouml;rderung aus mind. zwei Quellen beziehen, z. B. Gro&szlig;spenden und Stiftungen. Wenn in den anstehenden Landtagswahlen des Jahres 2026 Parteien an die Regierung kommen, die z. B. in Ihrem Bundesland die F&ouml;rderung der Integration von Gefl&uuml;chteten streichen, dann sollten Sie vorgesorgt haben und Ihre Arbeit zumindest teilweise mit Mitteln des Bundes oder der EU fortsetzen k&ouml;nnen.&nbsp;&nbsp;</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Bei Unsicherheiten, Fragen, Gegenargumenten zu den vorgenannten Punkten am besten </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/foerdermittel-101/"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> anmelden. Es lohnt sich.</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><strong>Wir w&uuml;nschen Ihnen viel Erfolg, Gesundheit und Mut f&uuml;r 2026.</strong></span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>#emcra_2026_ein_Ausblick</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir m&uuml;ssen uns auch den im F&ouml;rdertipp genannten Trends und Herausforderungen stellen. Ein Fokus liegt bei emcra schon seit L&auml;ngerem auf unserer Reaktionsf&auml;higkeit &ndash; sowohl was Chancen als auch was Herausforderungen angeht.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ende 2025 waren wir v. a. stolz darauf, dass es uns zusammen mit der Agentur Zielgenau gelungen ist, innerhalb von wenigen Wochen 18 F&ouml;rdermittelseminare an verschiedenen Orten in Deutschland zu organisieren und durchzuf&uuml;hren. Das Feedback der Deutschen Stiftung f&uuml;r Engagement und Ehrenamt als Auftraggeberin und der mehreren Hundert teilnehmenden Ehrenamtlichen war sehr positiv.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was passiert in 2026?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zuerst m&ouml;chten wir Jochen N&uuml;nning bei uns herzlich im Team begr&uuml;&szlig;en. Jochen &uuml;bernimmt u. a. das Projektmanagement in unserem ESF+ Projekt </span><a href="https://fairsharewl.org/de/orgderzukunft/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Die inklusive Organsation der Zukunft</span></a><span style="font-weight: 400;">.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am vergangenen Freitag sind wir mit einem KI-Workshop f&uuml;r das gesamte emcra-Team in das neue Jahr gestartet. Daraus entstehen jetzt mehrere kleine und auch gr&ouml;&szlig;ere interne Projekte. Ganz besonders hat uns gefreut, dass wir jetzt einen Plan haben, wie wir KI bei emcra DSGVO-konform und auf europ&auml;ischen Servern gehostet einsetzen k&ouml;nnen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei unserer internen Organisationsentwicklung gehen wir in 2026 weitere Schritte beim Aufbau einer inklusiven, auf den Grunds&auml;tzen unseres eigenen </span><a href="https://irp.cdn-website.com/7acf8288/files/uploaded/INCLUDE_IO3_Handbuch_DE.pdf" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">INCLUDE Ansatzes</span></a><span style="font-weight: 400;"> basierenden, soziokratischen Organisationsform. Wer mehr &uuml;ber die </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-soziokratie-und-facilitation/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Soziokratie lernen</span></a><span style="font-weight: 400;"> m&ouml;chte, kann das gerne bei uns tun. Durch die Zusammenarbeit mit dem </span><a href="https://soziokratiezentrum.org/oesterreich/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Soziokratiezentrum &Ouml;sterreich</span></a><span style="font-weight: 400;"> k&ouml;nnen wir das notwendige soziokratische Know-how auf Top-Niveau anbieten (100 % F&ouml;rderung m&ouml;glich).&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was sonst noch auf uns und Euch zukommt:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Neue Weiterbildungsangebote, damit wir Euch m&ouml;glichst breit in den Bereichen F&ouml;rderung, Fundraising und OE unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Neue - hoffentlich erfolgreiche - EU- und nationale F&ouml;rderantr&auml;ge, um uns als Organisation weiterzuentwickeln und Euch hochwertige kostenfrei zug&auml;ngliche Lernmaterialien bieten zu k&ouml;nnen, z. B. wie mit </span><a href="https://upgrade2europe.eu/de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">upgrade2europe</span></a><span style="font-weight: 400;">.&nbsp;</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Ausbau und Vertiefung unserer Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen in Deutschland und Europa. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Unterst&uuml;tzung der vor Kurzem gegr&uuml;ndeten </span><a href="https://www.zukunftsmacher-innen.org/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Zukunftsmacher:innen</span></a><span style="font-weight: 400;">.&nbsp;</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir suchen auch in diesem Jahr neue emcra-Teammitglieder, die unseren Weg aktiv mitgestalten m&ouml;chten. Jochen wird nicht das einzige neue Gesicht im emcra-Team in 2026 sein :-). </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><span style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial; display: inline !important;">Haben Sie Interesse oder Fragen zu diesen Angeboten? Bitte kontaktieren Sie uns direkt (030/ 3180 1330) oder per E-Mail an info@emcra.eu. Wir informieren Sie auch gerne &uuml;ber die umfassenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten, um Ihre Teilnahme an unseren Weiterbildungen zu erm&ouml;glichen. Ihre Teilnahme kann bis zu 100 % gef&ouml;rdert werden. Die gef&ouml;rderte Teilnahme ist auch berufsbegleitend m&ouml;glich, wobei der Arbeitgeber zus&auml;tzlich zur Weiterbildungsf&ouml;rderung einen Lohnkostenzuschuss erhalten kann.</span></strong></span></p>]]></content:encoded>
			<category>Fördertipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 16:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unser persönlicher Jahresrückblick 2025</title>
			<link>https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/unser-persoenlicher-jahresrueckblick-2025/?cHash=a45e6f93314f5ab0fc9c5a878752b766</link>
			<description>Wie alle Jahre wieder kam das Jahresende schneller um die Ecke als gedacht. Bevor wir uns alle in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Wie alle Jahre wieder kam das Jahresende schneller um die Ecke als gedacht. Bevor wir uns alle in eine wohlverdiente Winterpause &bdquo;zwischen den Jahren&ldquo; einmummeln, gr&uuml;&szlig;en noch ein letztes Mal das Murmeltier und der F&ouml;rdertipp. In mittlerweile althergebrachter Tradition geht es sowohl dem Murmelkumpel als auch dem Newsletter am Jahresende aber nicht (direkt) um F&ouml;rderung, Fundraising und Organisationsentwicklung. Sondern wir horchen in uns hinein, reflektieren das vergangene Jahr und machen uns Gedanken dar&uuml;ber, was wir uns von der n&auml;chsten Sonnenumrundung erhoffen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch diesmal haben wir uns daf&uuml;r im emcra-Team, welches dieses Jahr um viele neue Gesichter gewachsen ist, umgeh&ouml;rt. In unseren klassischen &bdquo;Tipps&ldquo; weiter unten finden Sie unsere Gedanken dazu, wof&uuml;r wir dieses Jahr dankbar waren, was wir gelernt haben, was uns inspiriert hat, wie wir am liebsten die Feiertage verbringen und was unsere W&uuml;nsche f&uuml;r 2026 sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir w&uuml;nschen Ihnen eine besinnliche Feiertagszeit und einen gem&uuml;tlichen Jahresausklang. Lassen Sie es sich gut gehen!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wof&uuml;r wir dieses Jahr dankbar waren&nbsp;</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es ist besonders sch&ouml;n zu h&ouml;ren, dass das gesamte emcra-Team vor allem f&uuml;r eines dankbar war: starke Beziehungen zu tollen Menschen! Ob es die Kraft und Perspektiven waren, die wir aus wertvollen Freundschaften gezogen haben, ob wir die Unterst&uuml;tzung und Kollegialit&auml;t im Team wertsch&auml;tzen oder ob wir das gegenseitige Lehren und Lernen mit unseren Teilnehmenden genossen haben &ndash; der Faktor Mensch ist unser gemeinsamer Nenner. Denn auch wenn es mal stressig ist: Solange wir uns gegenseitig den R&uuml;cken decken und man zusammen lachen kann, ist keine Herausforderung zu gro&szlig;!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was wir dieses Jahr gelernt haben</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hier bei emcra geht nat&uuml;rlich (fast) alles ums Lehren und Lernen. Unsere Teilnehmenden sind zwar auf dem Papier daf&uuml;r hier, um von uns etwas zu lernen. Am Ende des Tages ist es aber nicht selten auch ein gegenseitiger Austausch und auch wir profitieren von vielen frischen Perspektiven.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die t&auml;gliche Arbeit erfordert es von allen Beteiligten, stets neugierig und offen auf Neues zuzugehen. Auch das muss vielleicht erstmal &bdquo;ge&uuml;bt&ldquo; werden und macht gerade die erste Zeit im emcra-Team besonders intensiv. Dabei lernt man vielleicht auch, wie wichtig es ist, Priorit&auml;ten richtig, aber auch flexibel genug zu setzen, und dass Projekte nur ganz selten exakt nach Plan laufen, aber trotzdem (fast) immer ans Ziel kommen. Dabei wirkt vor allem klare Kommunikation Wunder, aber auch die will erstmal erlernt und erprobt werden. Und manchmal muss man auch einfach mal loslegen, ohne gro&szlig; nachzudenken, oder einfach mal kurz durchatmen und ein P&auml;uschen machen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nur ein Teammitglied hat &bdquo;noch gar nichts gelernt&ldquo;. Jemand anderes wei&szlig; jetzt, wie man einen Bohrhammer bedient und Elektroleitungen verlegt. Interessante Ausrei&szlig;er - insgesamt gute Quote!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was uns dieses Jahr inspiriert hat</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein besonderes Highlight des Jahres fand erst vor Kurzem statt: das </span><a href="https://www.zukunftsmacher-innen.org/young-leadership-camp" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Young Leadership Camp der Zukunftsmacher:innen</span></a><span style="font-weight: 400;">. Ein Gro&szlig;teil des emcra-Teams war vor Ort und fand es unglaublich spannend und inspirierend, mit so vielen jungen Menschen zusammenzukommen, die sich f&uuml;r eine gerechtere, inklusive Zukunft engagieren. Da merkt man auch in einer manchmal etwas bedr&uuml;ckenden politischen Grundstimmung: &bdquo;Wow, da geht noch einiges!&ldquo;.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ansonsten haben wir uns nat&uuml;rlich auch mit B&uuml;chern, Podcasts, Musik und Co. unterhalten. Besonders inspirierend fanden wir:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Die Band &bdquo;Remember Sports&ldquo;, die Jan-Lukas schon seit dem Sommer fest im Griff hat (er kratzt an den Top 10 der flei&szlig;igsten H&ouml;rer:innen auf Spotify, beeindruckend!).</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Das Buch &bdquo;Mama, bitte lern Deutsch&ldquo; von Tahsim Durgun ging Lara sehr unter die Haut. Ein wichtiges Buch f&uuml;r die Sichtbarkeit von Migrationsgeschichten.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Die Podcastfolge &bdquo;Does Anything Exist?&ldquo; von </span><em><span style="font-weight: 400;">Within Reason</span></em><span style="font-weight: 400;"> hat Fabian gen&uuml;gend Nachdenkstoff f&uuml;r alle Abendspazierg&auml;nge der n&auml;heren Zukunft eingeimpft.</span></span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie die Feiertage bei uns aussehen</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gutes Essen, liebe Menschen, Ruhe und Besinnlichkeit. Fast alle von uns statten den Eltern einen Besuch ab. Den Rest zieht es&nbsp;mit ihren Liebsten entweder in verschneite Berge oder zu sonnigen Str&auml;nden. Auf jeden Fall freuen wir uns alle auf ein paar Tage, bei denen Zeit keine gro&szlig;e Rolle spielt und unser Terminkalender links liegen bleiben kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das war also, in ganz groben Z&uuml;gen, das emcra-Jahr 2025. Falls Sie Ihre Erfahrungen auch direkt mit uns teilen m&ouml;chten, schauen Sie doch gerne mal auf unserer <a href="https://www.linkedin.com/company/10438666/" target="_blank">LinkedIn</a>-Seite vorbei!&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was wir uns von 2026 w&uuml;nschen</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kurz und knapp &ndash; in nur drei Worten pro Nase &ndash; w&uuml;nschen wir uns:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Mehr freie Tage</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Ein unvergessliches Jahr</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Einen sch&ouml;nen Sommer</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Neugierde, Mut, Verbundenheit</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Alles Liebe!</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Leichtigkeit, Klarheit, Optimismus</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Mut, Flow, Leichtigkeit</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Gesundheit, Optimismus, Mut</span></li>
</ul>
<div>&nbsp;</div>
<p><strong>#emcra_Winterschlaf</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was f&uuml;r ein intensives, buntes und bereicherndes Jahr! Zum Jahresende m&ouml;chten wir einfach mal &bdquo;Danke&ldquo; sagen &ndash; an all die Menschen, die emcra 2025 zu dem gemacht haben, was es war.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein gro&szlig;er Dank geht an unser Team: Ihr habt dieses Jahr mit so viel Herz, Mut und Teamgeist gef&uuml;llt. Und wir freuen uns besonders dar&uuml;ber, dass wir neue Kolleg:innen bei uns aufnehmen durften &ndash; Franziska, Finn und Franka: Sch&ouml;n, dass ihr da seid. Ihr habt Euch mit so viel Offenheit und Energie eingebracht, als w&auml;rt ihr schon ewig Teil von emcra.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie immer legen wir zwischen Weihnachten und Neujahr eine kleine Pause ein. Eine kurze Verschnaufzeit, in der Weiterbildungen und Projekte ruhen d&uuml;rfen, bevor wir gemeinsam ins neue Jahr starten. Und ganz ehrlich: Wir freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen in 2026.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein herzliches Dankesch&ouml;n gilt auch Ihnen &ndash; unseren Kund:innen, engagierten Absolvent:innen, inspirierenden Trainer:innen und Dozent:innen. Ihr bringt so viel Leben und Tiefe in unsere Arbeit. Eure Fragen, Eure Erfahrungen und Euer Vertrauen begleiten uns durch jedes Modul und jede Beratung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und nat&uuml;rlich danken wir auch unseren vielen Kooperationspartnern nah und fern sowie den Organisationen, die wir dieses Jahr begleiten durften. Diese gemeinsamen Wege, die kleinen Fortschritte, die gro&szlig;en Erkenntnisse &ndash; all das pr&auml;gt uns und l&auml;sst uns weiterlernen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir w&uuml;nschen Ihnen eine ruhige, warme und wohltuende Weihnachtszeit. Kommen Sie gut ins neue Jahr &ndash; wir freuen uns sehr auf das, was 2026 mit Ihnen bringt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e</strong><strong><br /></strong><strong>Ihr emcra-Team: Fabian, Finn, Franka, Franziska, Heike, Jan-Lukas, Klaus, Lara, Mika, Nicole und Stephie.</strong><br /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div>&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>]]></content:encoded>
			<category>Fördertipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 16:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fördermittel für Bauprojekte - Stein um Stein zum Erfolg</title>
			<link>https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/foerdermittel-fuer-bauprojekte-stein-um-stein-zum-erfolg/?cHash=eb451f8486119c7ccfa0d8db4af92ff5</link>
			<description>Zum Jahresende wird bei den meisten Organisationen der Haushaltsplan f&uuml;r das kommende Jahr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Zum Jahresende wird bei den meisten Organisationen der Haushaltsplan f&uuml;r das kommende Jahr beschlossen. Die Herausforderungen, die eigene Arbeit sicher zu finanzieren, sind f&uuml;r 2026 bei den meisten nicht kleiner geworden. Besonders der Neubau oder auch die Sanierung bestehender Immobilien ist ein finanzieller Kraftakt. Entsprechend gro&szlig; sind die Hoffnungen auf Zusch&uuml;sse. Deshalb widmen wir diesen Newsletter dem Thema &bdquo;F&ouml;rdermittel f&uuml;r Bauprojekte&ldquo; und danken </span><a href="https://www.linkedin.com/in/j%C3%B6rg-g%C3%BCnther-3a110a12/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">J&ouml;rg G&uuml;nther</span></a><span style="font-weight: 400;"> von der </span><a href="https://agentur-zielgenau.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Agentur Zielgenau GmbH</span></a><span style="font-weight: 400;"> f&uuml;r seine Expertise.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zusch&uuml;sse und F&ouml;rdermittel sind bei Bauprojekten f&uuml;r gemeinn&uuml;tzige Organisationen fast immer Teil der Finanzierung &ndash; egal ob es um Neubau, Umbau oder Sanierung geht. Der klassische Weg: Erst werden F&ouml;rdermittel bei Bund, Land, Kommune oder Stiftungen beantragt. Wenn das nicht reicht, soll das Fundraising den Rest decken. Das Problem: Viele verlassen sich zu sehr auf alte Erfahrungen oder vereinfachte Annahmen &ndash; und untersch&auml;tzen die Realit&auml;t.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">F&ouml;rdermittel sind wertvoll &ndash; aber sie l&ouml;sen nicht automatisch das Finanzierungsproblem. Erfolgreiche Bauprojekte brauchen heute ein integriertes Finanzierungsmodell, das F&ouml;rdergelder, Fundraising, Eigenmittel und Wirtschaftlichkeit zusammendenkt. In diesem F&ouml;rdertipp werfen wir einen Blick darauf, warum etwas anders geplant werden sollte und was eine zeitgem&auml;&szlig;e Planung der F&ouml;rdermittel f&uuml;r Bauprojekte braucht!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Unser Tipp:</strong>&nbsp;Die goldene Mitte macht&rsquo;s: &Uuml;berst&uuml;rzen Sie Ihre Bauprojekte nicht, aber vers&auml;umen Sie auch nicht die Einwerbung entsprechender F&ouml;rdermittel. Was das genau bedeutet, erfahren Sie unten in unseren Tipps!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Es gibt weniger F&ouml;rderprogramme als gedacht</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Aussage wirkt paradox, weil es in Deutschland scheinbar unz&auml;hlige F&ouml;rderprogramme gibt. Wer gr&uuml;ndlich recherchiert, m&uuml;sste doch f&uuml;ndig werden &ndash; denkt man. Die Realit&auml;t sieht anders aus. F&uuml;r Bau- und Investitionsprojekte bleiben meist weniger als zehn Programme, die &uuml;berhaupt in Frage kommen und mehr als 30.000 Euro f&ouml;rdern. Im Bereich Denkmalschutz liegt die F&ouml;rderquote bei unter einem Prozent aller Baudenkm&auml;ler pro Jahr. Auch bei Sportst&auml;tten und sozialen Einrichtungen &uuml;bersteigt der Investitionsbedarf die verf&uuml;gbaren Mittel um ein Vielfaches.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kurz gesagt: F&ouml;rdermittel sind knapp, bei den meisten Bauvorhaben machen sie etwa 50 % im Finanzierungsmix aus.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Den Lebenszyklus im Blick haben</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele Organisationen gehen davon aus, dass das Projekt steht, sobald die errechnete Bausumme finanziert ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das ist gef&auml;hrlich. Bauprojekte werden fast immer teurer &ndash; durch Inflation, Materialkosten, ge&auml;nderte Auflagen oder Planungs&auml;nderungen. Gleichzeitig werden F&ouml;rdermittel meist zeitverz&ouml;gert ausgezahlt. Ohne Zwischenfinanzierung l&auml;uft nichts.</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">Und wenn ein Bauvorhaben zu teuer wird, werden zus&auml;tzliche Ma&szlig;nahmen gestrichen oder auf einen Mindeststandard reduziert. Die Folgen k&ouml;nnen im Betrieb sehr kostenintensiv werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer von Beginn an den gesamten Lebenszyklus eines Geb&auml;udes betrachtet, plant kl&uuml;ger. Wartung, Sanierung, Energie &ndash; das alles wird in den n&auml;chsten Jahrzehnten relevant und teuer. Zu knapp zu kalkulieren bedeutet, sich die Probleme der Zukunft selbst einzubauen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Untersch&auml;tzen Sie die Vorgaben nicht!</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Jedes F&ouml;rderprogramm bringt eigene Vorgaben mit sich. Viele gehen davon aus, dass man diese problemlos in die Planung integrieren kann. Das stimmt selten. F&ouml;rderprogramme folgen politischen oder administrativen Zielen &ndash; nicht der baulichen Realit&auml;t vor Ort.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beispiel: F&uuml;r Heizsysteme muss oft die kommunale W&auml;rmeplanung ber&uuml;cksichtigt werden. Passt diese nicht zum Geb&auml;ude, f&auml;llt die F&ouml;rderung weg.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kurz gesagt: F&ouml;rderlogik und Baupraxis kollidieren h&auml;ufig. Deshalb m&uuml;ssen F&ouml;rdermittel-Expertise und Bauplanung eng zusammenarbeiten. Architektur- und Planungsb&uuml;ros brauchen fr&uuml;hzeitig Klarheit dar&uuml;ber, welche Vorgaben zwingend ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Planen Sie die Abwicklung von Beginn an ein</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele glauben, der schwierigste Teil sei der Antrag. Danach laufe alles von selbst. Das Gegenteil ist h&auml;ufig der Fall. Die eigentlichen Herausforderungen tauchen nach der Bewilligung auf: Oft d&uuml;rfen nur bestimmte Kosten angesetzt werden. Wenn Ihr:e Architekt:in die Ausschreibung nicht exakt nach F&ouml;rderrichtlinie strukturiert, kann es passieren, dass Mittel nicht anerkannt oder nachtr&auml;glich gek&uuml;rzt werden. Erfahrungen aus der Praxis zeigen: Bis zu 10 % der bewilligten F&ouml;rdergelder werden nicht oder nur teilweise abgerufen &ndash; wegen formaler Fehler oder falscher Abrechnung.&nbsp;&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gutes F&ouml;rdermittelmanagement beginnt bereits in der Planungsphase. F&ouml;rdermittel, Architekturleistungen und Projektsteuerung sollten von Beginn an eingeplant werden &ndash; damit der Bewilligung auch die Auszahlung folgt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fundraising ist kein L&uuml;ckenb&uuml;&szlig;er</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine weit verbreitete Meinung ist, dass F&ouml;rdermittel den Gro&szlig;teil der Kosten tragen und das Fundraising nur die Restl&uuml;cke schlie&szlig;t. Doch das ist ein Trugschluss.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In der Realit&auml;t decken F&ouml;rdermittel oft nur 30 bis 70 % der Kosten. Damit wird Fundraising zu einer der wichtigsten Finanzierungss&auml;ulen. W&auml;hrend vor einigen Jahren Kampagnen von 300.000 bis 500.000 Euro typisch waren, liegen Zielbetr&auml;ge heute h&auml;ufig bei 2 bis 5 Millionen Euro. Daf&uuml;r braucht es Zeit, Struktur und Strategie: Gro&szlig;spender:innen, lokale Netzwerke, klare Botschaften und professionelles Kampagnenmanagement.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hinzu kommen Finanzierungsthemen wie Darlehen &ndash; zumindest zur Zwischenfinanzierung. Auch Modelle wie Stifterdarlehen oder Impact Investing k&ouml;nnen sinnvoll sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Fazit: Ein modernes Bau-Fundraising ist kein Beiwerk der F&ouml;rdermittel, sondern der integrierte Finanzierungsmix &ndash; es verbindet F&ouml;rdermittel, Spenden, Darlehen und alternative Finanzierungsquellen zu einer tragf&auml;higen Gesamtstrategie.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Wir bieten bei emcra darum auch das </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">gesamte Spektrum aus F&ouml;rdermittel- und Fundraising-Wissen</span></a><span style="font-weight: 400;"> an (bis zu 100 % gef&ouml;rdert und mit weiteren interessanten finanziellen Vorteilen f&uuml;r Arbeitgeber:innen, die ihre Teammitglieder bei uns weiterbilden). Denn was auf dem Bau gilt, trifft auch f&uuml;r die meisten anderen Finanzierungsfragen zu: Was nicht auf mehreren Beinen steht, kann schnell in sich zusammenfallen. </span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>K&ouml;nnen Sie das schaffen? Ja, Sie schaffen das! Wir w&uuml;nschen viel Erfolg bei Ihren Bauvorhaben und deren Finanzierung! </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>#emcra_Kooperationen_nicht_nur_f&uuml;r_besseres_Baufundraising</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir k&ouml;nnen ja einiges, aber die Spezialist:innen f&uuml;r das Thema Baufundraising sind wir bei emcra nicht. Darum arbeiten wir zu diversen Spezialthemen schon sehr lange mit den Unternehmen, Organisationen und Know-how-Tr&auml;ger:innen zusammen, die wir f&uuml;r die Besten halten.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Bereich Baufundraising ist das die </span><a href="https://agentur-zielgenau.de/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Agentur Zielgenau aus Darmstadt</span></a><span style="font-weight: 400;">, dort insbesondere </span><a href="https://www.linkedin.com/in/j%C3%B6rg-g%C3%BCnther-3a110a12/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">J&ouml;rg G&uuml;nther</span></a><span style="font-weight: 400;">, der das Thema mit seinem Team bereits seit langem professionell besetzt. Wir haben J&ouml;rg in diesem F&ouml;rdertipp darum gerne inhaltlich das Feld &uuml;berlassen, damit er seine Sicht der Dinge und seine Erfahrungen mit unseren Abonnentinnen teilen kann.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">emcra wird auch wieder beim Baufundraising-Symposium der Agentur Zielgenau am 12. M&auml;rz 2026 in Darmstadt dabei sein. Unter dem Motto &ldquo;Build your Vision 2.0&rdquo; geht es einen ganzen Tag lang um das Thema erfolgreiches Baufundraising. </span><a href="https://bau-fundraising.de/baunavigator/symposium-baufundraising/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> findet Ihr alle weiteren Informationen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gute Kooperationen beginnen meist mit einem Thema oder in einem spezifischen (Projekt-)Kontext. Wenn sich die Kooperation in der Praxis bew&auml;hrt, dann entsteht meist mehr daraus - zum Vorteil aller beteiligten Partner. Das ist einer von vielen Gr&uuml;nden, warum wir seit vielen Jahren in </span><a href="https://www.emcra.eu/projekte/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">EU-Konsortien</span></a><span style="font-weight: 400;"> international zusammenarbeiten und in diese Form der Zusammenarbeit betr&auml;chtliche Mittel investiert haben. Daraus ist seit 2010 sehr viel entstanden, das sich nicht nur, aber eben auch in zus&auml;tzlichen Einnahmen messen l&auml;sst.&nbsp;<br /><strong><br /><span style="font-weight: 400;">Auch die Zusammenarbeit mit Zielgenau hat bereits &ldquo;Nachwuchs&rdquo; bekommen. Aktuell organisieren wir gemeinsam die DSEE-Veranstaltungsreihe </span><a href="https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/aktuelles/foerdermittelwerkstatt-2025/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">F&ouml;rdermittelwerkstatt Ehrenamt</span></a><span style="font-weight: 400;">, die uns an 18 verschiedene Orte in ganz Deutschland f&uuml;hrt. Am kommenden Wochenende finden bereits die abschlie&szlig;enden drei F&ouml;rdermittelwerkst&auml;tten in Bad Blankenburg, Cottbus und Meppen statt. Heike, Lara und Martin sind f&uuml;r uns jeweils an einem Ort wieder mit von der Partie. In der Rheinischen Post k&ouml;nnt ihr </span><a href="https://rp-online.de/nrw/staedte/willich/neersen-ehrenamtler-holen-sich-tipps-in-der-foerdermittelwerkstatt_aid-139269949" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> nachlesen, was Lara bei der Veranstaltung in Neersen erlebt hat.</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong><span style="font-weight: 400;"><span style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial; display: inline !important; float: none;">Haben Sie Interesse oder Fragen zu diesen Angeboten? Bitte kontaktieren Sie uns direkt (030/ 3180 1330) oder per E-Mail an info@emcra.eu. Wir informieren Sie auch gerne &uuml;ber die umfassenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten, um Ihre Teilnahme an unseren Weiterbildungen zu erm&ouml;glichen. Ihre Teilnahme kann bis zu 100 % gef&ouml;rdert werden. Die gef&ouml;rderte Teilnahme ist auch berufsbegleitend m&ouml;glich, wobei der Arbeitgeber zus&auml;tzlich zur Weiterbildungsf&ouml;rderung einen Lohnkostenzuschuss erhalten kann.</span></span></strong></span></p>]]></content:encoded>
			<category>Fördertipp</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 12:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fundraising im Jahresendspurt</title>
			<link>https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/fundraising-im-jahresendspurt/?cHash=0a71fbc91d6d7c5918fc78560235d8d8</link>
			<description>Fundraising im Jahresendspurt
Es ist mal wieder so weit, die Lichterketten glitzern &uuml;berall...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fundraising im Jahresendspurt</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es ist mal wieder so weit, die Lichterketten glitzern &uuml;berall und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Kaum eine Zeit im Jahr ist so voller W&auml;rme, Reflexion und Verbundenheit wie die Wochen vor dem Jahreswechsel. Menschen denken dar&uuml;ber nach, was sie bewegt hat, was gelungen ist und wo sie noch etwas bewirken m&ouml;chten.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">F&uuml;r gemeinn&uuml;tzige Organisationen ist das die Zeit, in der ihr Engagement auf wachsende Spendenbereitschaft trifft. F&uuml;r viele Organisationen sind gerade die letzten Wochen des Jahres entscheidend daf&uuml;r, ob gesteckte Ziele erreicht oder sogar &uuml;bertroffen werden. Und das ist kein Zufall. Die aktuelle </span><a href="https://www.spendenrat.de/wp-content/uploads/Downloads/Bilanz-des-Helfens/bilanz-des-helfens-2024-deutscher-spendenrat.pdf" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Bilanz des Helfens 2024</span></a><span style="font-weight: 400;"> des Deutschen Spendenrats zeigt deutlich: Das Spendenaufkommen in Deutschland konzentriert sich weiterhin stark auf die Monate Oktober bis Dezember. Rund ein Drittel aller privaten Spenden wird in dieser Zeit geleistet &ndash; das zeigt eindrucksvoll, welche emotionale und finanzielle Kraft das Jahresende entfalten kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Warum ist das so? Zum einen spielt das Jahresende f&uuml;r viele Menschen eine besondere Rolle: Es ist eine Zeit des R&uuml;ckblicks, der Dankbarkeit und des Wunsches, etwas Gutes zu tun. Zum anderen sind viele bereit, Projekte zu unterst&uuml;tzen, die sie im Laufe des Jahres begleitet oder ber&uuml;hrt haben. Genau hier liegt f&uuml;r Organisationen eine enorme Chance.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In diesem F&ouml;rdertipp werfen wir einen Blick darauf, warum sich ein Fundraisingprojekt im Dezember fast immer lohnt und wie selbst kurzfristig geplante Aktionen Wirkung zeigen. Denn die Spendenbereitschaft ist da &ndash; man muss sie nur aktivieren!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Unser Tipp:</strong>&nbsp;Nutzen Sie die Gunst der Stunde, sprechen Sie vom Herzen und erreichen Sie damit Menschen, die mit Ihnen etwas bewegen wollen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Wie Sie Spender:innen erreichen &ndash; und Vertrauen aufbauen</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Um ein erfolgreiches Fundraisingprojekt auf die Beine zu stellen, ist es wichtig, den aktuellen Spendenmarkt zu kennen. Fast ein Drittel der Menschen in Deutschland spendet mindestens einmal im Jahr &ndash; das sind &uuml;ber 20 Millionen potenzielle Unterst&uuml;tzer:innen. An Spendenbereitschaft mangelt es also nicht. Entscheidend ist, wie und wo sie aktiviert wird. Der </span><a href="https://www.dfrv.de/wp-content/uploads/2024/12/2024_12_Spendenmonitor_Ergebnisse.pdf" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Spendenmonitor 2024</span></a><span style="font-weight: 400;"> zeigt: </span><strong>Nur rund</strong> <strong>15 % der Befragten spenden spontan</strong><span style="font-weight: 400;"> &ndash; die gro&szlig;e Mehrheit reagiert auf gezielte Ansprache.</span></p>
<p><strong>Die richtigen Kan&auml;le nutzen</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Digitale Pr&auml;senz ist heute unverzichtbar. Plattformen wie </span><a href="https://www.betterplace.org/de" target="_blank"><em><span style="font-weight: 400;">Betterplace</span></em></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.gofundme.com/" target="_blank"><em><span style="font-weight: 400;">GoFundMe</span></em></a><span style="font-weight: 400;"> sowie Social Media erm&ouml;glichen es, Geschichten emotional zu erz&auml;hlen und gezielt zu verbreiten &ndash; besonders f&uuml;r j&uuml;ngere Spender:innen, die laut Studie zunehmend online aktiv sind. Auch eigene Webseiten bleiben zentral: Wer dort transparent zeigt, wer man ist, wie Spenden wirken und wohin Gelder flie&szlig;en, schafft Glaubw&uuml;rdigkeit. Der </span><a href="https://www.spendenrat.de/spendentipps/tipps-fuer-privatspender/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Spendenkompass des Deutschen Spendenrats</span></a><span style="font-weight: 400;"> best&auml;tigt: Vertrauen und Nachvollziehbarkeit geh&ouml;ren zu den wichtigsten Entscheidungskriterien.</span></p>
<p><strong>Beziehung statt Reichweite</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Menschen spenden eher, wenn sie sich einer Organisation verbunden f&uuml;hlen. Regelm&auml;&szlig;ige Newsletter oder E-Mail-Kampagnen halten diesen Kontakt lebendig, berichten &uuml;ber Fortschritte und Erfolge und schaffen N&auml;he. Ebenso wirksam bleiben pers&ouml;nliche Begegnungen &ndash; ob Benefizveranstaltung, Tag der offenen T&uuml;r oder Kooperation mit lokalen Medien. Sie bringen Gesichter, Geschichten und Emotionen zusammen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Welche Themen Spender:innen bewegen</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Deutsche </span><a href="https://www.dfrv.de/wp-content/uploads/2024/12/2024_12_Spendenmonitor_Ergebnisse.pdf" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Spendenmonitor 2024</span></a><span style="font-weight: 400;"> zeichnet ein klares Bild: Die Spendenbereitschaft bleibt in Deutschland hoch &ndash; </span><strong>&uuml;ber 50 %</strong><span style="font-weight: 400;"> der Bev&ouml;lkerung haben im vergangenen Jahr gespendet, </span><strong>im Schnitt 174 Euro</strong><span style="font-weight: 400;"> pro Person. Doch nicht alle Themen wirken gleich stark.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders erfolgreich waren Spendenzwecke, die eine emotionale N&auml;he schaffen. Ganz vorne liegen die </span><strong>Kinder- und Jugendhilfe</strong><span style="font-weight: 400;">, die </span><strong>Katastrophen- und Nothilfe</strong><span style="font-weight: 400;"> sowie der </span><strong>Tierschutz </strong><span style="font-weight: 400;">&ndash; Bereiche, die durch ihre unmittelbare Wirkung und gesellschaftliche Relevanz &uuml;berzeugen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gleichzeitig zeigt sich: Themen, die Zukunft und Verantwortung verbinden &ndash; wie etwa </span><strong>Bildung, Umwelt oder soziale Teilhabe </strong><span style="font-weight: 400;">&ndash; gewinnen an Bedeutung. Ein zunehmend relevantes Feld ist dabei auch </span><strong>Demokratiebildung und St&auml;rkung der Gesellschaft</strong><span style="font-weight: 400;">. Laut </span><a href="https://www.wirimnetz.net/nachrichten/wirtschaft/deutscher-spendenmonitor-2024-erkenntnisse-und-empfehlungen-f%C3%BCr-das-bildungsengagement/?utm_source=chatgpt.com#gsc.tab=0" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Auswertung des Spendenmonitors</span></a><span style="font-weight: 400;"> wird das Bildungsengagement als einer der dynamischen Bereiche genannt &ndash; mit klarer Verkn&uuml;pfung zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und demokratischer Kultur.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Der </span><a href="https://www.spendenrat.de/spendentipps/tipps-fuer-privatspender/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Spendenkompass</span></a><span style="font-weight: 400;"> des Deutschen Spendenrats zeigt: Menschen wollen verstehen, </span><em><span style="font-weight: 400;">wohin</span></em><span style="font-weight: 400;"> ihre Spenden flie&szlig;en und </span><em><span style="font-weight: 400;">welche Wirkung</span></em><span style="font-weight: 400;"> sie entfalten. Organisationen, die ihre Projekte nachvollziehbar und offen kommunizieren, schaffen Vertrauen &ndash; und heben sich in der besonders spendenstarken Jahreszeit positiv ab.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>So stechen Sie im Jahresendspurt hervor</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Dezember ist die Hochphase des Fundraisings &ndash; und zugleich die Zeit, in der Vertrauen, Timing und Tonalit&auml;t den Unterschied machen. Die Spendenbereitschaft ist hoch, doch ebenso gro&szlig; ist der Wettbewerb um Aufmerksamkeit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer jetzt erfolgreich sein will, braucht eine klare und glaubw&uuml;rdige Botschaft. </span><strong>Emotionale Geschichten</strong><span style="font-weight: 400;"> schaffen N&auml;he und bleiben im Ged&auml;chtnis. Ein </span><strong>konkretes Ziel</strong><span style="font-weight: 400;"> und eine </span><strong>fokussierte Kampagne</strong><span style="font-weight: 400;"> wirken oft st&auml;rker als viele parallel laufende Aktionen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ebenso wichtig ist </span><strong>Authentizit&auml;t</strong><span style="font-weight: 400;">. Menschen spenden an Organisationen, deren Stimme sie wiedererkennen. Finden Sie den Ton, der zu Ihnen passt. Eine klare Haltung und eine wiedererkennbare Sprache machen Ihre Kommunikation einzigartig und glaubw&uuml;rdig.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein hilfreiches Werkzeug dabei ist der </span><strong>Case for Support</strong><span style="font-weight: 400;"> &ndash; das zentrale Dokument, das &uuml;berzeugend beantwortet, warum Ihre Organisation Unterst&uuml;tzung verdient. Wie ein wirkungsvoller Case for Support entsteht, lernen Sie &uuml;brigens in unserem Modul </span><a href="https://www.emcra.eu/akademie/weiterbildung-fundraising-managerin/module/kommunikation-im-fundraising-kommunikationswege-mittel-donor-relation-management/"><span style="font-weight: 400;">Fundraisingkommunikation</span></a><span style="font-weight: 400;">.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Und schlie&szlig;lich: </span><strong>Transparenz und Dankbarkeit</strong><span style="font-weight: 400;"> bleiben entscheidend. Laut </span><a href="https://www.spendenrat.de/spendentipps/tipps-fuer-privatspender/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Spendenkompass</span></a><span style="font-weight: 400;"> des Deutschen Spendenrats ist mangelndes Vertrauen der h&auml;ufigste Grund, nicht zu spenden. Wer offen zeigt, wohin Spenden flie&szlig;en und was sie bewirken, und ehrlich Danke sagt, verwandelt einmalige Unterst&uuml;tzung in langfristige Verbundenheit.</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Last Minute ins Jahresend-Fundraising starten</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch wenn die Zeit knapp ist &ndash; ein wirkungsvolles Fundraisingprojekt l&auml;sst sich selbst kurzfristig umsetzen. Entscheidend sind Fokus, Klarheit und Authentizit&auml;t.</span></p>
<ol>
<li style="font-weight: 400;"><strong>Ein Ziel, ein Zweck:</strong><span style="font-weight: 400;"> W&auml;hlen Sie ein klar umrissenes Projekt mit nachvollziehbarem Nutzen. Je konkreter das Ziel, desto leichter f&auml;llt die Entscheidung, zu spenden.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><strong>Story first:</strong><span style="font-weight: 400;"> Erz&auml;hlen Sie eine emotionale Geschichte statt vieler Fakten.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><strong>Niedrige Einstiegsh&uuml;rden:</strong><span style="font-weight: 400;"> Machen Sie das Spenden einfach &ndash; mit Direktlinks, QR-Codes oder klaren Handlungsaufforderungen.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><strong>Eigene Kan&auml;le aktivieren:</strong><span style="font-weight: 400;"> Nutzen Sie Ihre Webseite, Newsletter und Social Media, um schnell Reichweite aufzubauen. Oft reicht eine kleine, aber konsistente Kommunikationswelle.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><strong>Dankbarkeit zeigen:</strong><span style="font-weight: 400;"> Selbst bei kurzfristigen Kampagnen z&auml;hlt der pers&ouml;nliche Dank. Ein ehrliches Update oder eine kleine R&uuml;ckmeldung st&auml;rken Vertrauen und Beziehung.</span></li>
</ol>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch im Dezember gilt: Authentizit&auml;t schl&auml;gt Perfektion. Wer mit einer echten Botschaft auftritt und zeigt, warum Unterst&uuml;tzung gerade jetzt z&auml;hlt, kann selbst in den letzten Wochen des Jahres noch viel bewegen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Selbst wenn Sie noch nicht viel Erfahrung mit Fundraising haben, trauen Sie sich! Es geht nicht um Perfektion, sondern um Authentizit&auml;t.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>#emcra_Fundraising_fuer_die_Zukunftsmacher:innen</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Jahresende ist die entscheidende Zeit, um Menschen mit einer klaren Botschaft zu erreichen. Bei emcra unterst&uuml;tzen wir Organisationen dabei, ihre Fundraisingkommunikation strategisch aufzubauen. In unserer Weiterbildung vermitteln wir, wie Strategie, Sprache und Struktur zusammenwirken: vom &uuml;berzeugenden Case for Support &uuml;ber authentische Ansprache bis hin zu einer klaren Fundraisingplanung. So entstehen Projekte, die nicht nur Spenden, sondern auch nachhaltiges Vertrauen gewinnen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ganz konkret unterst&uuml;tzen wir aktuell die </span><a href="https://www.zukunftsmacher-innen.org/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Zukunftsmacher:innen</span></a><span style="font-weight: 400;"> mit unserem Team und finanziell dabei, sich von einer vielversprechenden Idee zu einer gesellschaftlich wirksamen gemeinn&uuml;tzigen Organisation zu entwickeln. Erste Unterst&uuml;tzer:innen &uuml;ber emcra hinaus gibt es bereits und die Auftaktveranstaltung, das Young Leadership Camp am 30. Oktober 2025 - nur drei Wochen nach der offiziellen Gr&uuml;ndung - war ein sehr toller Erfolg f&uuml;r alle, die im Haupt- und im Ehrenamt daran mitgearbeitet haben. In diesem </span><a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7393930618331353089/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">LinkedIn-Post findet Ihr ein kurzes Video</span></a><span style="font-weight: 400;">, in dem das Engagement und die Wirkung des Tages, an dem ca. 80 junge F&uuml;hrungskr&auml;fte aus dem Dritten Sektor in Berlin zusammengekommen sind, sehr viel besser sichtbar werden, als wenn wir an dieser Stelle noch weitere Worte dar&uuml;ber verlieren w&uuml;rden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong><span style="font-weight: 400;">Projekte wie die </span><a href="https://www.zukunftsmacher-innen.org/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Zukunftsmacher:innen</span></a><span style="font-weight: 400;"> ben&ouml;tigen gutes Fundraising und eine F&uuml;hrungs- und Organisationsstruktur, die Neues erm&ouml;glicht. Die richtigen Zutaten daf&uuml;r sind: Eine geh&ouml;rige Portion Unterst&uuml;tzung durch private Stiftungen, Spender:innen oder Sponsor:innen sowie ein gro&szlig;er Messbecher voll mit Know-how im Bereich der &ouml;ffentlichen F&ouml;rderung. Wenn das ganze dann richtig gew&uuml;rzt und abgeschmeckt wird, also die passenden Strukturen und Prozesse f&uuml;r gutes Management und inklusives Leadership hinzugegeben werden, dann k&ouml;nnen die </span><a href="https://www.zukunftsmacher-innen.org/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Zukunftsmacher:innen</span></a><span style="font-weight: 400;"> der Zivilgesellschaft ein tolles Mahl mit vielen schmackhaften G&auml;ngen auftischen. Alles, was emcra an Know-how zu Bildung und Beratung in den Bereichen Fundraising, F&ouml;rdermittel und Organisationsentwicklung beisteuern kann, werden wir dazugeben. Wenn Ihr Euch mit Rat, Tat oder sogar finanziell ebenfalls beteiligen m&ouml;chtet, Zukunft zu machen, dann meldet Euch bei den </span><a href="https://www.zukunftsmacher-innen.org/" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">Zukunftsmacher:innen</span></a><span style="font-weight: 400;">. Es geht gerade erst richtig los :-).</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;">Haben Sie Interesse oder Fragen zu diesen Angeboten? Bitte kontaktieren Sie uns direkt (030/ 3180 1330) oder per E-Mail an info@emcra.eu. Wir informieren Sie auch gerne &uuml;ber die umfassenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten, um Ihre Teilnahme an unseren Weiterbildungen zu erm&ouml;glichen. Ihre Teilnahme kann bis zu 100 % gef&ouml;rdert werden. Die gef&ouml;rderte Teilnahme ist auch berufsbegleitend m&ouml;glich, wobei der Arbeitgeber zus&auml;tzlich zur Weiterbildungsf&ouml;rderung einen Lohnkostenzuschuss erhalten kann.</p>
<p style="color: #4f5559; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 13.3333px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Fördertipp</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 18:33:00 +0100</pubDate>
			
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