Diese Mail wird nicht richtig angezeigt? Zur Online-Version.

emcra Akademie emcra Beratung emcra Projekte emcra Konferenzen

emcra EU-Fördertipp

vom 03.01.2018

Förderung für Vernetzung - „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (EfBB)

Der zentrale Erasmus+ Aufruf für die Antragsrunde 2018 ist kürzlich veröffentlicht worden. Damit stehen vielfältige Fördermöglichkeiten für Bildungsinstitutionen, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, gemeinnützige Einrichtungen aber auch Sport-Organisationen offen. Die wichtigsten Fristen zur Einreichung von Anträgen liegen zwischen Februar und April 2018.

Erfreulich ist, dass das Programmbudget für die kommende Antragsrunde gegenüber dem letzten Jahr um 200 Mio. Euro und damit um ca. 8 Prozent erhöht wurde. So fließen 2,253 Mrd. Euro in den klassischen Bildungsbereich, der sich von Schul- und Hochschulbildung über die Berufs- und Erwachsenenbildung erstreckt. 188,2 Mio. Euro sind für den Jugendbereich und 37,4 Mio. Euro für den Sportbereich vorgesehen. Weitere 12,1 Mio. Euro sind für die Jean-Monnet-Aktivitäten und damit für die weltweite Lehre und Forschung mit Fokus auf die europäische Integration bestimmt.

In allen Programmbereichen von Erasmus+ sind Institutionen aus den 28 EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein und Norwegen (Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums) sowie aus der Türkei und Mazedonien antragsberechtigt. Trotz des Brexit können auch Organisationen aus Großbritannien Anträge für das Jahr 2018 stellen. Eine reibungslose Projektumsetzung mit britischen Partnerorganisationen wird zukünftig davon abhängen, inwieweit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich notwendige politische und finanzielle Vereinbarungen geschlossen werden (vgl. Webseite der britischen Nationalen Agentur zum Brexit).

Unser Tipp: Neben einem erhöhten Programmbudget bietet Erasmus+ weitere Neuerungen für potenzielle Antragstellende.

In der aktuellen Antragsrunde lautet ein wichtiges Ziel, ErstantragstellerInnen zu erreichen. Entsprechend wurde im Bereich der Schulbildung der Projekttyp Europäische Schulpartnerschaft (School Exchange Partnership) eingeführt. Im Vergleich zu den bisherigen strategischen Schulpartnerschaften wurden die Förderbedingungen und das Antragsverfahren für die beteiligten Schulen vereinfacht.

Im Rahmen der ErasmusPro-Initiative sollen in der Berufsbildung zukünftig verstärkt längere Auslandsaufenthalte (3-12 Monate) von Auszubildenden gefördert werden. Grundsätzlich sind aber auch weiterhin kürzere Mobilitätsprojekte für Lernende und Lehrende in der Berufsbildung möglich. Da für Mobilitätsprojekte nur eine Partnereinrichtung im europäischen Ausland benötigt wird und die Förderquoten sehr hoch sind, bietet diese Maßnahme einen guten Einstieg in die Antragstellung und europäische Projektarbeit. So wurden im Rahmen des letzten Aufrufs im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung insgesamt 495 Mobilitätsprojekte mit Antragstellenden aus Deutschland gefördert.

Weitere Änderungen betreffen die Themenschwerpunkte. Neben den Förderprioritäten in den einzelnen Bildungsbereichen gehören insbesondere die Themen Digitalisierung, digitale Kompetenzen sowie soziale Inklusion zu den wichtigsten Schwerpunkten in Erasmus+.

Das zentrale Referenzdokument für den aktuellen Erasmus+ Aufruf ist der Programmleitfaden 2018, der aktuell nur in englischer Sprache verfügbar ist. Die anderen Sprachversionen sind noch in Bearbeitung und werden in den nächsten Wochen veröffentlicht.
 

Nutzen Sie für weiterführende Informationen auch die Webseiten der Nationalen Agenturen in den Programmländern. So finden Sie auf den Webseiten der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NABiBB), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) oder dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) Informationen zu Veranstaltungen, die Ihnen den Einstieg in Erasmus+ erleichtern können.

 

 

Aktuelle Termine
Weiterbildung „FördermittelmanagerIn für Unternehmen“
Berlin: 27.11.2017
mehr ›
Weiterbildung „ManagerIn für öffentliche Fördermittel”
Berlin: 06.12.2017
mehr ›
Weiterbildung „FördermittelmanagerIn für Digitalisierung“
Berlin: 26.02.2018
mehr ›

Aktuelles


Weiterbildung „Qualifizierung EU-FundraiserIn“

Die zertifizierte berufsbegleitende Weiterbildung besteht aus 4 Modulen, die einzeln oder im Gesamtpaket gebucht werden können. Als führender Anbieter auf dem deutschen Markt bereitet emcra Sie in einer zertifizierten Weiterbildung auf Ihre Tätigkeit in der EU-Fördermittel-Akquisition vor. Die Weiterbildung ist zertifiziert. Die Teilnahme an der Weiterbildung kann komplett gefördert werden – z. B. durch einen Bildungsgutschein, das Bundesprogramm WeGebAU und durch Förderprogramme der Bundesländer.
Nächster Starttermin:
15.11.2018, in Berlin

Mehr ›


emcra informiert


Infoveranstaltungen und Seminare rund um Fördermittel – aktuelle Termine:
- Seminar: „Projekt- und Finanzmanagement von EU-Projekten“ (15.11.2017, Berlin)
- Seminar: „Nachhaltiges Wirtschaften - Förderung für Klima, Umwelt und Energie“ (27.11.2017, Berlin)
- Seminar: „Inklusion und Teilhabe: Förderung durch die Sozialgesetzgebung (SGB)“ (06.12.2017, Berlin)
- Seminar: „Förderung durch Stiftungen und Soziallotterien“ (08.12.2017, Berlin)
- Seminar: „Struktur der EU-Förderung und EU-Förderprogramme“ (13.12.2017)

Weitere Termine und Informationen
Zertifizierte „Qualifizierung EU-FundraiserIn“ – jetzt anmelden, Förderung möglich!
Die Weiterbildung macht Sie zum Experten für EU-Fördergelder: Sie erhalten ausführliches Fachwissen rund um die europäische Fördersystematik und lernen alles von der Antragstellung bis zur Projektdurchführung und -abrechnung – bereits über 600 erfolgreiche Absolventen seit 2005!
Die Teilnahme kann z. B. durch einen Bildungsgutschein gefördert werden – weitere Informationen
Zertifizierte Weiterbildung „ManagerIn für öffentliche Fördermittel“ für die Sozialwirtschaft:
Die zertifizierte Weiterbildung qualifiziert für das Management von öffentlicher Förderung in Deutschland. Sie erhalten einen Überblick über nationale Finanzierungsinstrumente und erfahren, wie Konzepte und Anträge erfolgreich erstellt sowie Projekte durchgeführt und richtig abgerechnet werden.
Die Teilnahme kann komplett gefördert werden – weitere Informationen
Kontaktieren Sie uns: Wir zeigen Ihnen den Weg durch den EU-Förderdschungel und helfen, das richtige Förderprogramm zu finden. Mit Weiterbildungen, Workshops, individueller Beratung und Konferenzreihen qualifizieren wir Sie, Projekte erfolgreich umzusetzen. Lernen Sie, Europa aktiv zu nutzen! Mehr Informationen finden Sie unter www.emcra.eu - Sie erreichen uns direkt unter: +49 (0)30 31801330 oder info@emcra.eu.


Infos zum emcra EU-Fördertipp Abonnement


Wenn Ihnen der emcra EU-Fördertipp gefällt, dann leiten Sie die E-Mail gerne an Bekannte oder KollegInnen weiter. Die jeweils letzten drei Ausgaben können Sie hier nachlesen.

Der emcra EU-Fördertipp informiert über Wissenswertes aus dem EU-Förderdschungel. Sie erhalten entweder Informationen zu einer interessanten Ausschreibung der EU oder Tipps aus der Praxis zur erfolgreichen Antragstellung bzw. zum richtigen EU-Projektmanagement.

Wenn Sie den emcra EU-Fördertipp nicht weiter erhalten möchten, nutzen Sie bitte den untenstehenden Link zum abmelden oder antworten Sie auf diese E-Mail mit dem Hinweis „Keinen EU-Fördertipp bitte“ im Betrefffeld.



Service
Wenn Sie den EU-Fördertipp an Freunde, KollegInnen und Bekannte schicken wollen, klicken Sie hier.
Sie sind mit der folgenden E-Mail-Adresse zum emcra EU-Fördertipp angemeldet: ###USER_email###
Wenn Sie den EU-Fördertipp abmelden oder Ihre E-Mail-Adresse ändern möchten, klicken Sie hier.


Impressum
emcra GmbH | Hohenzollerndamm 152 | 14199 Berlin | Sitz der Gesellschaft: Berlin | Amtsgericht Charlottenburg, Registernummer HRB 124673 B | Geschäftsführer: Heike Kraack-Tichy, Michael Kraack | Fon +49 (0)30 - 3180 1330 | info@emcra.eu | www.emcra.eu | © emcra GmbH. Alle Rechte vorbehalten.