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Aktueller emcra EU-Fördertipp vom 10.10.2018

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ESF+ - Ein neuer Europäischer Sozialfonds ab 2021:

Der Europäische Sozialfonds ist seit Jahrzehnten das wichtigste EU-Finanzierungsinstrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration. In der nächsten EU-Förderperiode, die am 1. Januar 2021 beginnen wird, soll aus dem ESF der ESF+ werden. Das „Plus“ im ESF+ weist darauf hin, dass dann mehrere bekannte Förderinstrumente aus dem sozialen Bereich unter dem Dach des neuen ESF+ zusammengefasst werden sollen.

Der ESF+ soll ab 2021 folgende Fonds bzw. Programme beinhalten:

  • den bestehenden ESF,
  • die Jugendbeschäftigungsinitiative (YEI),
  • den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP),
  • das Programm für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI) und
  • das Gesundheitsprogramm der EU.

Für den ESF+ sollen nach Vorstellung der EU-Kommission für die siebenjährige Finanzperiode von 2021 bis 2027 insgesamt ca. 101 Mrd. EUR zur Verfügung stehen. Die gute Nachricht: Es wird für alle Regionen in Deutschland auch in Zukunft ESF-Förderung geben. Einen Wermutstropfen gibt es aber auch: Die ESF-Fördersumme, die nach Deutschland geht, kann um bis zu 20% zurückgehen.

Bis zum Start der neuen Förderperiode wird es harte und kontroverse Verhandlungen geben. Fest steht aber schon jetzt, dass auch der neue ESF+ ein wichtiger Bestandteil der europäischen Förderlandschaft in Deutschland bleiben wird.

Unser Tipp:

Wie bleiben Sie auf dem Laufenden und verpassen keine wichtige Entscheidung über die Zukunft des Europäischen Sozialfonds? Wir geben ihnen hier eine Auswahl an Möglichkeiten:

1. Die zentrale Webseite des Bundes-ESF bietet einen guten Überblick zu laufenden Fördermöglichkeiten im ESF und informiert auch über die wichtigsten Entwicklungen auf dem Weg zur neuen Förderperiode. Analog haben viele Bundesländer ebenfalls zentrale ESF-Webseiten eingerichtet, z.B. Bayern, Hessen und Sachsen. Beachten Sie: In der laufenden Förderperiode stehen zurzeit noch beachtliche Mittel zur Verfügung.

2. Ein Blick in die wichtigsten Originaldokumente zur kommenden Förderperiode lohnt sich ebenfalls. Beginnen Sie am besten mit den relevanten Seiten des Vorschlags der EU-Kommission zur nächsten Förderperiode vom 2. Mai 2018. Der ESF+ wird im Anhang auf den Seiten 46 bis 49 behandelt. Sie finden dieses und andere Dokumente zur Zukunft der EU-Finanzen auf den Webseiten der EU-Fundraising Association (Titel des Dokuments: Europäische Kommission „Mehrjähriger Finanzrahmen 2021-2027 - Anhang“).

3. In der EU-Fundraising Association (EUFA), dem Berufsverband der Fördermittelexperten und -expertinnen, beschäftigt sich die Fachgruppe „EU-Förderpolitik und EU-Förderprogramme“ mit allen Fragen rund um die aktuelle und die nächste EU-Förderperiode. Die Treffen finden online statt, so dass alle Mitglieder der EUFA bequem und ohne Reisekosten daran teilnehmen können.

4. Die XING-Gruppe „EU-Fundraising“ steht allen Fördermittelinteressierten kostenfrei zur Verfügung. Hier finden Sie regelmäßig Informationen zur kommenden EU-Förderperiode. Und falls Sie spezifische Fragen haben, findet sich sicher ein Fachmann oder eine Fachfrau, die Ihnen weiterhelfen kann.

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